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Schule ohne Gewalt

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Das Mobbing-Interventions-Team an unserer Schule: Beate Krämer, Andrea Tussing, Dr. Marina Mertens

An unserer Schule verstärken im nächsten Schuljahr noch zwei weitere Kolleginnen die bisherige Arbeit der Mobbingbeauftragten Andrea Tussing, so dass im Team weitergearbeitet werden kann: Beate Krämer und Dr. Marina Mertens haben sich im Rahmen einer insgesamt achttägigen Fortbildung des asb (Arbeitskreises Soziale Bildung und Beratung e. V.) aus Münster zu Expertinnen im Umgang mit Mobbing an Schulen ausbilden lassen und gelernt, was Mobbing von Konflikten unterscheidet und welche Ursachen und Auswirkungen Mobbing hat. Die Ausbildung der beiden Lehrerinnen und die Bildung dieses Teams wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Lions Club Warendorf.

„To mob“ bedeutet wörtlich übersetzt „pöbeln“. Aber nicht jeder Krach, jede Streiterei oder Ungerechtigkeit ist gleich Mobbing. Das Phänomen des dauerhaften systematischen Ausgrenzens ist nicht neu, auch wenn heute zunehmend die digitalen Medien dafür missbraucht werden. Allerdings ist mittlerweile das Bewusstsein für die Ausweglosigkeit der Opfer im Lebensraum Schule deutlich größer. Um Mobbingstrukturen keinen Raum zu geben, ist eine gute Zusammenarbeit der Klassenlehrer mit speziell ausgebildeten Experten sinnvoll.

Im Vordergrund der Ausbildung beim asb standen die konkreten Möglichkeiten der Prävention und Intervention in der Klasse. Dabei wurde hauptsächlich mit einem theaterpädagogischen Ansatz gearbeitet, durch den auch jüngere Schülerinnen und Schüler erkennen, dass ein Mitschüler, der Opfer von Mobbing wird, nicht mehr allein aus der Situation herauskommt und auf das Eingreifen der „Zuschauer“ angewiesen ist. Das Mobbing-Interventions-Team plant in Zukunft vor allem die jüngeren Schüler an unserer Schule mit dieser theaterpädagogischen Methode für Mobbingprozesse zu sensibilisieren. Beate Krämer und Dr. Marina Mertens haben weitere Konzepte der Intervention kennen gelernt und erprobt, so dass nun auch das zeitnahe Eingreifen in Mobbingprozesse mit einem Expertenteam aus der Schule gewährleistet ist. Dieses Team kann dann auch die weitere Entwicklung der Klasse in enger Zusammenarbeit mit dem Klassenlehrer und den Beratungslehrern kontinuierlich begleiten, denn Veränderungsprozesse innerhalb einer Gruppe brauchen Zeit. Auch wird nun die Beratung der Lehrer und Eltern mit ausgebildeten Fachkräften vor Ort verstärkt werden können. Die Bildung eines solchen Mobbing-Interventions-Teams ergänzt die bisherige Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern und wird einen kontinuierlichen und nachhaltigen Einsatz gegen Mobbing an unsrer Schule gewährleisten.

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