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Weihnachtskonzert 2016

Klassik macht Ah!

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Fahrt der Musikzweige zum Funkhauskonzert des WDR

Statt in den Klassen saßen 60 Schüler der Musikzweige der 5. bis 7. Klassen des Mariengymnasiums im großen Sendesaal des WDR Funkhauses in Köln. Das Konzert, welches am 4. März 2016 veranstaltet und für das Fernsehen mitgeschnitten wurde, hieß „Klassik macht Ah!“. Das WDR Funkhausorchester setzte damit eine Idee der NDR Radiophilharmonie fort, einem jüngeren Publikum die Zusammensetzung und den Klang eines klassischen Orchesters zu präsentieren. Shary Reeves und Ralph Caspers, Moderatoren des beliebten Wissenschaftsmagazins „Wissen macht Ah!“, halfen durch witzige Dialoge mit, den Schülern einen lebendigen Eindruck von den Möglichkeiten eines klassischen Orchesters zu vermitteln. Händel, Mozart und Brahms, aber auch Filmmusik, zum Beispiel die Musik aus „Harry Potter“ waren zu hören. Zum Schluss erhob sich der ganze Saal, um zu den Klängen des Welthits „Happy“ zu singen und zu tanzen.

Hier geht es zum Konzert-Mitschnitt:

Klassik macht Ah! (Sendung vom 4. März 2016)

Das Weihnachtskonzert

 

Weihnachten ist, wie man es besingt –
Das Weihnachtskonzert unserer Schule

Unter dem Titel „Lichtblicke in dunkler Zeit“ boten Chorensembles und Instrumentalisten des Mariengymnasiums in der gut gefüllten Christuskirche ihrem Publikum eine Mischung aus Popmusik, Spirituals, westfälischem Tannenbaum-Flair und Literarisch-besinnlichem. Weihnachten ist, was man dabei fühlt – und mit einem ansprechenden Potpourri drückten die Mitglieder des Unterstufenchores der Musikklassen und des Vokalensembles der 11. Jahrgangsstufe (Leitung: Sarin Ashrafi) sowie des Schulchores (Leitung: Peter Behrens) ihre Gefühle aus. Die Spirituals „This Light of Mine“, „Let my light shine bright“ und „Good news“ spannten den Bogen von den in den Südstaaten arbeitenden Sklaven über den alttestamentlichen Exodus und die Freude an dem gegenwärtigen Christus bis hin zu dem Lebensgefühl, das die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bestimmt.

Die von Ricarda Reker-Nass verfasste Weihnachtsgeschichte „Neues vom Ankommen“ um Onkel Franz und Tante Mia, angenehm vorgetragen von Mara Dahlhues, Maja Lembeck und Vincent Haberstroh, fügte auf literarischer Ebene die Beziehung zwischen dem aramäischen Flüchtlingskind in Bethlehem vor 2000 Jahren und den arabischen Flüchtlingen des Jahres 2015 hinzu. Auch die Warendorfer „Aktion Kleiner Prinz“ wurde einbezogen: Sie ist Anlass für Onkel Franz, nach der Lektüre des Flüchtlingsschicksals „Akim rennt“ sein fremdenfeindliches Verhalten zu überdenken und seine eigenen Nachkriegserfahrungen mit den gegenwärtigen Anforderungen im Advent 2015 zu verbinden.

Tim Löbke, Gitarre und Gesang, interpretierte das Aufeinandertreffen der Welten des bürgerlichen „Sich-Heraushaltens“ und der nach Hilfe rufenden heruntergekommenen, verletzten Frau aus Phil Collins’ Ballade „Another Day in Paradise“ mit überzeugend einfühlsamem Timbre. In „I see fire“ , komponiert von Edward Sheeran, sang das Vokalensemble der Q1 vom Feuer, das zerstört und verzehrt. Sie wurden dabei unterstützt von Martin Höne, Richard Berger und Fine Kronshage am Flügel, Lars Frenzel mit root sticks am Schlagzeug, Cajetan Stracke mit kräftigen Untertönen am E-Bass, Katrin Kemker an der Querflöte, Finn Kilanowski am Cajon der amerikanischen Südstaaten. Das Programm schloss mit Mariah Carey’s „All I want for Christmas“ und Adele’s „Turning Tables“, wobei der Chor mühelos das hohe „e“ erreichte.
 


 

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