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Pangea-Tag am MGW

 

Schüler freuen sich auf den Pangea-Mathematikwettbewerb am 21. Februar

Zum ersten Mal wird die gesamte Erprobungsstufe des Mariengymnasiums am jährlich ausgeschriebenen Pangea-Mathematikwettbewerb teilnehmen. Die Vorrunde wird in diesem Jahr am Dienstag, 21. Februar 2017 durchgeführt. Der besondere Anreiz dieses bundesweit veranstalteten Wettbewerbs liegt darin, dass die Aufgaben in der Vorrunde so geschickt gestaltet sind, dass viele davon für jeden lösbar sind. Das Knobeln und Grübeln wie auch der Spaß an der Logik und der Rechenkunst sollen dabei im Vordergrund stehen. Der in drei Runden ausgespielte Wettbewerb wird für die Klassen 3–10 angeboten. Die besten 500 Schüler jeder Klassenstufe erreichen die Zwischenrunde, in der sich 10 Schülerinnen und Schüler für das Regionalfinale qualifizieren können. Das Regionalfinale für Nordrhein-Westfalen wird im Sommer zeitgleich mit fünf weiteren Finalveranstaltungen im Bundesgebiet stattfinden. Für die Teilnahme am Wettbewerb erhält jeder Schüler ein Zeugnis und eine Teilnahmeurkunde.

Die Fachschaft Mathematik wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg und ein kühles Köpfchen!

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter dem folgenden Link:

Pangea-Wettbewerb

 
 

Studienfahrt nach Prag – eine Zeitreise

Die Leistungskurse Geschichte und Mathematik des Mariengymnasiums haben eine Studienfahrt nach Prag unternommen.
Bericht von Lorenz Menkhoff

Kaum waren die Schüler der Q2 in das entscheidende, letzte Schuljahr gestartet, erwartete sie im Anschluss an die Ferien bereits ein erstes Highlight: die Studienfahrt. Im Falle des Mathe-LKs und des Geschichte-LKs sollte die Reise in die wunderschöne tschechische Hauptstadt Prag gehen.

Am Montag, dem 29. August, verließ der Reisebus mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern sowie den vier begleitenden Lehrkräften Verena Kaußen, Christina Kurpiers, Marina Mertens und Markus Welp das Schulviertel bereits um sechs Uhr früh, denn schon am Nachmittag standen einige Programmpunkte in Prag auf dem Plan. Kaum angekommen, bekamen die Schüler Papier und Stadtpläne ausgehändigt und durften auf einer Rallye die geschichtsträchtige Prager Innenstadt erkunden.

Am Dienstag nahmen die Kurse an einer Führung durch das jüdische Viertel Prags teil, welche neben der Erkundung des ehemaligen Ghettos auch den Besuch der Pinkas-Synagoge vorsah. Beeindruckend waren dabei vor allem die Wände der Synagoge, auf denen die Namen der etwa 78.000 tschechoslowakischen Juden zu sehen sind, die unter den Nationalsozialisten umgekommen sind. Es ist üblich, dass Jungen und Männer in einer Synagoge eine „Kippa“ tragen, die im Judentum übliche Kopfbedeckung. Durch das Tragen der Kippa wurde der Respekt vor dem jüdischen Glauben für die Schüler spürbar. Nachdem bei der Führung durch das Prager Ghetto bereits klar geworden war, wie sehr die Juden im Dritten Reich auch in der Tschechoslowakei gelitten hatten, besichtigten die Schüler am Mittwoch zwei Orte, die mahnend an die Schreckenstaten der Nazis erinnern: die Gedenkstätte Lidice sowie das KZ Theresienstadt.

Mit dem Bus erreichte die Gruppe zuerst Lidice, die Stadt, an deren Existenz heute nur noch die Gedenkstätte sowie ein multimediales Museum erinnern. Beim Rundgang durch dieses Museum faszinierte die meisten ein Film von älteren Zeitzeugen, die damals als Kinder durch ein Wunder die Verbrechen der Nationalsozialisten überlebt hatten. 1942 war die Stadt Lidice als Racheakt für den Mord am stellvertretenden Reichsprotektor Reinhard Heydrich dem Erdboden gleichgemacht und die Bewohner fast vollzählig ermordet worden.

In dem ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt, welches den Nationalsozialisten als Durchgangs- und Sammellager für Juden diente, wurden die Schüler durch die Sammelräume, Duschkabinen sowie die Einrichtungen für die Lageraufsicht geführt. Obwohl das gute Wetter an diesem Tag die fensterarmen Räumlichkeiten des KZs beinahe hell erscheinen ließ, wurde durch die Ausführungen des Guides klar, dass selbst hier, im sogenannten „Muster-Ghetto“, menschenunwürdige Lebensbedingungen herrschten.

Nach diesen bedrückenden Einsichten bot der Donnerstag ein Programm rund um den historischen Kern der Stadt. Bei sommerlicher Temperatur erkundeten die Kurse nun voneinander getrennt mit Hilfe von selbst erarbeiteten Referaten die Prager Burg, die historische Karlsbrücke und jene Gebäude, die in jedem Reiseführer zu finden sind. Der Rest des Tages stand den Schülern zur freien Verfügung, sodass sie noch ein letztes Mal das Prager Flair genießen konnten. Auch nach der langen Busfahrt am Freitag wurde die Studienfahrt von allen gelobt, und der ein oder andere äußerte den Wunsch, die Stadt noch einmal privat besuchen zu wollen.

Junge Talente in Mathe

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Diesjährige Gewinner bei der Mathematik-Olympiade

Auch im Schuljahr 2015/16 haben wieder zahlreiche Schüler des Mariengymnasiums an der Schulrunde der Mathematik-Olympiade, einem bundesweiten Mathematik-Wettbewerb, teilgenommen. Die Lösung der Aufgaben erforderte neben mathematischen Fähigkeiten sowie logischem Denken auch ein hohes Maß an Kreativität.

Die besten 10 Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich hierbei für die Regionalrunde, die am 13. November am Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium in Telgte stattfand.

Dazu gehörten Stephan Auf der Landwehr (Jahrgangsstufe 8) sowie aus der Jahrgangsstufe 5 die Schülerinnen und Schüler Tio Thoben, Florian Kurek, Moritz Ohnmacht, Lilian Lütke-Laxen, Jana Tabea Braun, Nilay Caymazer, Yannick Bernhardt, Carla van Os und Lukas Bergen.

Von den insgesamt 62 Teilnehmern der Gymnasien des Kreises Warendorf, dem Gymnasium Johanneum (Wadersloh), dem Laurentianum sowie dem Mariengymnasium (Warendorf), der Loburg (Ostbevern), dem Kopernikusgymnasium (Neubeckum), dem Albertus-Magnus-Gymnasium (Beckum) sowie dem Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium (Telgte) konnten fünf Schüler unserer Schule einen der ersten drei Preise erzielen.

Tio Thoben erhielt einen 1. Preis und konnte sich damit für die nächste Runde der 55. Mathematik-Olympiade auf Landesebene qualifizieren, die am 27. Februar 2016 in Dortmund stattfindet.

Einen 2. Preis erhielten die Schülerinnen und Schüler: Florian Kurek, Jana Tabea Braun und einen 3. Preis erhielten Stephan Auf der Landwehr und Carla van Os.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!

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