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Tag Archives: Literatur

Eine neue Tür für die Kulissen

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Nahmen die Theatertür in Empfang: Lara Gausling, Marvin Wenzel, Ansgar Ravensberg, Jan Voth, Dennis Martens, Richard Berger, Daria Stremming (v. links).

Die Tischlerei Dopheide spendet dem MGW eine Theatertür

Mehrere freistehende Türen wären in der Kulisse der letzten Aufführung nötig gewesen. Darum überlegte der Literaturkurs des Mariengymnasiums unter der Leitung von Alena Wöstmann, ob er sich nicht wenigstens eine solche Theatertür anschaffen sollte. Durch eine Spende der Tischlerei Dopheide in Warendorf ist nun Abhilfe geschaffen worden: Sie hat eine vielseitig verwendbare Theatertür gezimmert, die in vielen Aufführungen der Literaturkurse des Mariengymnasiums zum Einsatz kommen soll. Einige Schüler, die in der letzten Aufführung, der Kriminalkomödie „Der Duft des Mordes“ mitgespielt hatten, ließen es sich nicht nehmen, die Tür gleich im Vorhof der Schule auszuprobieren.

 

 

Sitzen, lesen, recherchieren

Die Schülerbücherei

© Christian Schwier / Fotolia

Unser Angebot

Die Schülerbücherei findet ihr seit dem Schuljahr 2016/2017 frisch renoviert neben dem Selbstlernzentrum in Raum 62. Sie ist mit diesem durch eine Durchgangstür verbunden. Jeder Schüler und Lehrer kann sich in der Schülerbücherei nicht nur Bücher, sondern auch DVDs und Zeitschriften ausleihen. Auch Gesellschaftsspiele können für die Mittagspause ausgeliehen werden.
In der Schülerbücherei findet ihr viele aktuelle Bücher. Dank der Unterstützung durch den Förderverein der Schule wird der Buchbestand nämlich kontinuierlich erweitert: Dieser umfasst sowohl spannende Romane – wie wie „???“ oder „Die Tribute von Panem“ – als auch unterhaltsame Geschichten.
Auch Fachinteressierte werden dank zahlreicher informativer Sach- und Fachbücher und Zeitschriften über allerlei Themen fündig. Zudem stehen Computer und Laptops für die Recherche zur Verfügung. Dies ist zum Beispiel beim Verfassen der Facharbeit in der Q1 sehr nützlich. Darüber hinaus können Lehrer und Lehrerinnen dort Material für ihre Unterrichtsvorbereitung erhalten. Eine große Rolle spielen bei der Anschaffung neuer Bücher nicht nur die Wünsche der Fachkonferenzen, sondern auch die der Schülerinnen und Schüler.

Die Ausleihe

Wenn ihr bereits einen Ausweis der Stadtbücherei Warendorf besitzt, könnt ihr damit auch in der Schülerbücherei ausleihen und vorbestellen. Alle anderen können am MGW einen Ausweis erwerben, der auch in der Stadtbücherei gültig ist. Alternativ kann auch über Klassenausweise ausgeliehen werden.

Natürlich könnt ihr auch vor Ort in eurem Lieblingsbuch blättern. In Freistunden oder bei projektorientierten Arbeiten dient die Bücherei wegen ihrer ruhigen Atmosphäre als sehr gut geeigneter Ort zum Lesen, Lernen oder Arbeiten. Auch in den großen Pausen und besonders in der Mittagspause kann man dort entspannt schmökern oder nach einem interessanten neuen Buch suchen. Vielleicht nutzt ihr die Bücherei auch zur Recherche im Unterricht.

Öffnungszeiten:

Montag8:30 - 13:50
Dienstag8:30 - 13:50
Mittwoch8:30 - 13:50
Donnerstag8:30 - 13:50
Freitag8:30 - 13:00

 

Computernutzung

Für die Vorbereitung der Facharbeit in der Q1 oder um für Referate und Hausaufgaben zu recherchieren, könnt ihr die Computer, Laptops und Tablets in der Bücherei benutzen. Hierauf sind auch nützliche Nachschlagewerke wie Brockhaus online oder das Munziger Archiv, das immer aktuelle Informationen im Bereich Geographie bietet. Auch zum Ausdrucken stehen sie euch zur Verfügung. Momentan sind drei PCs, ein Drucker, 10 Laptops und Tablets und ein Kopierer vorhanden; alle sind leicht und schnell zu bedienen. Jeder Ausdruck und jede Kopie kosten nur 10 Cent! Das Geld wird für neue Bücher und andere Medien in der Bücherei verwendet.

Unser Büchereitraining

In der Jahrgangsstufe 6 wird ein Recherche-Training in der Stadtbücherei durchgeführt. Dabei wird besonders das Recherchieren für Referate und Hausaufgaben geschult, sodass ihr danach selbstständig die Schüler- und Stadtbücherei auch zum Recherchieren benutzen könnt.
Besondere Aktionen, wie etwa der Vorlesewettbewerb mit tollen Preisen, dienen dazu, den Spaß am Lesen zu wecken. Seid ihr interessiert und möchtet euer neues Lieblingsbuch ausleihen? Dann schaut ihr einfach in der Schülerbücherei vorbei! Wenn ihr euch für die Arbeit in einer Bibliothek oder Bücherei interessiert, könnt ihr einen der Lehrer aus dem Büchereiteam ansprechen und selber als Büchereihelfer aktiv werden.

Eure Büchereilehrer
Dr. Marina Mertens und Alena Wöstmann

 

Schultheater mit großer Resonanz

Der Duft des Mordes

Das Mariengymnasium hat zu zwei Aufführungen der Kriminalkomödie „Der Duft des Mordes“ eingeladen.

Bericht von Gerold Paul

Wie jede mittlere Stadt hat Warendorf sein Theater, sein Kino, seine Museen und zieht damit Zuschauer an. Eine besondere Resonanz erhält das Schultheater, das meist in den letzten Wochen vor den großen Ferien seine Aufführungen hat. Zu diesen Veranstaltungen kommen nämlich zu den anderen Zuschauern diejenigen hinzu, die mit den Schauspielern persönlich verbunden sind, die Eltern und Angehörigen, die Lehrer und Freunde. 

Schauspieler, Regisseure, Bühnentechniker und weitere Helfer leben natürlich von der Resonanz, die sie bekommen. Nicht anders hat es sich am vergangenen Donnerstag und Freitag verhalten, als die Schüler des Literaturkurses der Q1 unter der Leitung von Alena Wöstmann die Kriminalkomödie „Der Duft des Mordes“ aufgeführt haben.

Der Warendorfer Sophiensaal mit seiner stilvollen Ausstattung war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurde ein rundum gelungener Abend. Eine Rezension folgt. Sie sehen die Fotos der Freitagsaufführung.
 

Literaturkurs zeigt „Der Duft des Mordes“

Rezension von Leonie Vrochte

Es ist ein ganz normaler Sonntagmorgen im Restaurant „Zur Wildeiche“, als die Putzfrau Anna, gespielt von Anna Vaznicenko, eine Leiche auf der Damentoilette findet. Der ohrenbetäubende Schrei, den sie daraufhin ausstieß, ließ jeden zusammenzucken, der sich am vergangenen Donnerstag und Freitag im Sophiensaal zur Theateraufführung des Literaturkurses der Q1 unter der Leitung von Frau Wöstmann eingefunden hatte. „Der Duft des Mordes“ so der Titel des Stücks, welches der Kurs seit Anfang des Schuljahres fleißig geprobt hat. Der Zuschauer bemerkte rasch, dass die Rollen durch ein Casting vergeben wurden, denn für jede Rolle hatte man eine nahezu perfekte Besetzung gefunden. So lag es in der Natur der Sache, dass es dem Kurs gelang, die Zuschauer von Anfang bis Ende zu begeistern.

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Der Duft des Mordes

Das Mariengymnasium lädt ein zu zwei Aufführungen der Kriminalkomödie „Der Duft des Mordes“.

Bericht von Gerold Paul
 
Kriminalhauptkommissar Albert Decker ist ein Kommissar, wie er im Buche steht. Ihn fasziniert der „Duft des Mordes“, wie seine Untergebenen wissen, auch wenn die Tote in diesem Fall auf einer Damentoilette aufgefunden wird. Kommt es zum großen Verhör, ist Decker in seinem Element. Der belgische Meisterdetektiv Hercule Poirot ist darin sein Vorbild. So muss ein Verdächtiger nach dem anderen im Restaurant „Zur Wildeiche“ zum abschließenden Verhör in großer Runde antreten, welches der Kommissar mit der üblichen großen Geste eröffnet: „Ein Mord ist geschehen. Das Mordopfer, Ricarda Sehnder alias Maria Flach oder Corinna Martens, hat gestern Abend in diesem Restaurant mit Herrn Jörn Lebermann ein Blind-Date gehabt und zu diesem Anlass hier gespeist. Am nächsten Morgen wurde sie von der Putzfrau Anna tot auf der Toilette aufgefunden. Erstochen, wie sich herausstellte, mit dem Messer des Kochs, Moritz Kelle.“
 
Der Literaturkurs der Q1 unter der Leitung von Alena Wöstmann verspricht damit ein Kriminalstück im Stil Agatha Christies aufzuführen. Der Autor des Stücks, Karl Heinz Wyes, pensionierter Oberstudiendirektor am Porta Gymnasium in Porta Westfalica, befasst sich seit mehr als 20 Jahren mit der Inszenierung von Schultheater und hat inzwischen auch selbst Stücke geschrieben. Sein Stück „Der Duft des Mordes“ kommt mit nur einem Schauplatz aus, den die Schüler des Mariengymnasiums im Sophiensaal der Stadt Warendorf stilvoll ausgestattet haben. Das Mariengymnasium lädt herzlich ein zu zwei Aufführungen, am Donnerstag, 22. Juni, und Freitag, 23. Juni, jeweils um 19.30 Uhr

Der Eintritt beträgt EUR 4,00 bzw. EUR 5,00 für Erwachsene im Vorverkauf und EUR 5,00 bzw. EUR 6,00 an der Abendkasse. Der Vorverkauf läuft! Karten gibt es in den großen Pausen in der Aula des MGW zu kaufen.
 

Abenteuer. Maja Nielsen erzählt

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Martin Luther: Glaube versetzt Berge.

Autorenlesung mit Maja Nielsen

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir freuen uns, dass wir extra für die 6. Klassen eine Autorenlesung im Theater am Wall organisieren konnten. Die mehrfach ausgezeichnete Kinder- und Jugendbuchautorin Maja Nielsen wird aus einem ihrer sehr informativ und dennoch spannend gestalteten Jugendsachbüchern persönlich vorlesen.

Passend zum Lutherjahr 2017 wird Frau Nielsen aus ihrem Buch „Martin Luther – Glaube versetzt Berge“ vorlesen und somit den Kindern die Person dieses großen Denkers an der Schnittstelle vom Mittelalter zur Neuzeit näherbringen, dessen Gedanken auch heute – unabhängig von konfessionellen Bezügen – immer noch für unsere Gesellschaft relevant sind.
 
Die Lesung findet am Montag, den 12. Juni 2017 in der 5. bzw. 6. Stunde statt. Die Veranstaltung wird unterstützt durch den vanOsVerlag e. K., Everswinkel.
 
Als Kostenbeitrag bitten wir Sie, in den nächsten Tagen Ihrem Kind EUR 3,00 mitzugeben. Die Klassenlehrer werden das Geld bis spätestens zum 12. Juni einsammeln.

Mit besten Grüßen

Petra Betting

Erprobungsstufenkoordinatorin
 

Abschied von fünf Kollegen

Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt (v.l.n.r.): Uta Schmitz-Molkewehrum, OStD‘, Schulleiterin; Joachim Bartscher, OStR, Elisabeth Zöller, StD‘, Bernd Bleiker, StD, Regina Klose-Wittler, StR‘, Walter Schmalenstroer, StD, Kristiane Predatsch, StR‘, die zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt wurde.

181 Jahre geballte Unterrichtserfahrung verlassen das Mariengymnasium

Bericht von Bernhard Drestomark

Eine deutliche Zäsur im Personalbestand am Mariengymnasium erfolgte mit der Verabschiedung fünf langjährig tätiger Kolleginnen und Kollegen zum Ende des Schuljahres. Die Schulleiterin, Frau Schmitz-Molkewehrum, OStD’, händigte die Urkunden, in denen die Landesregierung sich für treue Dienste bedankt und ihre Anerkennung ausspricht, an Studienrätin Regina Klose-Wittler, Studiendirektorin Elisabeth Zöller, Oberstudienrat Joachim Bartscher, Studiendirektor Karl-Bernd Bleiker und Studiendirektor Walter Schmalenstroer aus. 

Die Fachschaften Englisch und Geschichte hatten auf die profunden Kenntnisse Frau Klose-Wittlers in den von ihr unterrichteten Fächern hingewiesen, die sie in verschiedenen Jahrgangsstufen auch für die Gestaltung bilingualen Unterrichtes einsetzte und bereitwillig an Kolleginnen und Kollegen weitergab. Weil sie großes Einfühlungsvermögen in häusliche wie auch schulische Konflikte besaß, wurde ihr Rat als „Psychologin, Beichtmutter und Familienberaterin“ bei Schülerinnen und Schülern wie auch deren Eltern hoch geschätzt. „Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“ zitiert sie den argentinischen Schriftsteller und Bibliothekar Jorge Louis Borges: leidenschaftlich gern liest sie Romane aller Art, insbesondere Krimis. „Schülerinnen und Schüler konnten sich gegen die ständigen Lesetipps nicht wehren.“, so ihre Kolleginnen und Kollegen beim Abschied.

Elisabeth Zoeller unterrichtete Mathematik und Sozialwissenschaften und stand acht Jahre lang als Oberstufenkoordinatorin insgesamt etwa tausend Schülerinnen und Schülern als kenntnisreiche und kompetente Ansprechpartnerin zur Seite bei allem, was die APO GOSt angeht, die Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Gymnasialen Oberstufe. Sie wurde von ihren Kolleginnen und Kollegen mit einem Rap-artigen Sprechgesang in den Eliteclub der Pythagoräer aufgenommen. „Quadrieren, addieren, dann Wurzel zieh’n. Und das Ergebnis dieser Müh’n, ihr lieben Leute, ist des Dreiecks dritte Seite.“

Als ebenso korrekt wie attraktiv in der Kleidung wie auch im Verhalten bezeichneten die Fachschaften Erdkunde, Englisch und Latein ihren Kollegen Bernd Bleiker; polyglott orientiert, in römisch-antiker Kultur fest verankert, deren Überlieferung er im Unterricht wie auch vor Ort, z. B. in Trier und Rom, gern weitergab. Als Fachberater Englisch war er auf Ebene der Bezirksregierung tätig und betreute verantwortlich den Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Es gelang ihm auch am Mariengymnasium, zahlreiche Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme zu bewegen. Lohn der Arbeit war u. a. eine Gruppenfahrt nach London für den Landessieg in Englisch, ein vorderer Platz auf Landesebene in Italienisch und mehrere Einzelpreise in Englisch, Französisch und Latein.

Als frankophile Persönlichkeit erwies sich Joachim Bartscher (Französisch und Sozialwissenschaften) bei der Organisation von Vorträgen über das deutsch-französische Verhältnis in Kooperation mit der Volkshochschule, als Initiator von Studienaufenthalten der Jahrgangstufe 11 in den Zentren europäischer Entscheidungen in Brüssel und Straßburg, als Gourmet französischer Speisen und Weine, als Mensch, der die Vorzüge französischer Lebenskunst zu schätzen weiß. Mit ihm, so die Fachschaft Sozialwissenschaft, „geht auch ein Stück Schmidt, ein Stück Schröder, ein Stück Fischer, und zwar wegen ihrer politischen Attribute: vom ersten die Schnauze, vom nächsten die Gradlinigkeit, vom letzten die Eloquenz“.

Walter Schmalenstroer war neben dem Unterricht in den Fächern katholische Religion, Philosophie und Biologie in der Drogen- und Suchtberatung im Kreis Warendorf als Pionier tätig. Über Jahre initiierte und begleitete er die Aktion „Be smart, don‘t start!“, mit der er erfolgreich zum Rückgang des Zigarettenkonsums in der Generation der Teenies beitrug. Walter Schmalenstroer koordinierte die Gesundheitserziehung auf Kreis- wie auch auf Bezirksregierungs- Ebene und verankerte das schulische Sozialisationsprogramm „Erwachsen werden“ in Kooperation mit dem Lions-Club als festen Bestandteil sozialer Erziehung des MGW. Kontakte zu Schulen in Schweden, Litauen, der Türkei wie auch Ungarn waren und sind Bausteine der – inzwischen rezertifizierten – Europaschule Mariengymnasium unter dem Logo „Comenius“, benannt nach dem tschechischen Philosophen und Pädagogen des 17. Jahrhunderts. Nach dem Motto „Omen est nomen“ sangen seine Kolleginnen und Kollegen das Schulmotto „Mein Gott, Walter“ zum Abschied.

„Wat den ein’n sin‘ Uhl, is den annern sin Nachtigall“: Schulleiterin Frau Schmitz-Molkewehrum betonte, dass die Pensionierung der Kolleginnen und Kollegen und in deren Folge die Neueinstellung junger Nachwuchskräfte dafür sorge, dass das Durchschnittsalter des Kollegiums von 44,8 auf 39,1 Jahre sinke. Eine erhebliche Verjüngungskur, vor allem aus Sicht der Schülerinnen und Schüler, wenn man bedenkt, dass die Kollegien von Mariengymnasium und Laurentianum im Jahre 2000 einen Karnevalswagen unter dem Motto gestalteten: „Ob MGW, ob LAU – bei uns sind alle grau.“ Da betrug das Durchschnittsalter 51 Jahre.

 

 

 

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