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Großer Kulturabend

Atemberaubender Gesang, faszinierende Tanzacts und tolle Unterhaltung

Kulturabend der Q2

Bericht von Friederike Thiel

Mary Tele Vision. Unter diesem Motto fand der Kulturabend der Q2 des MGW am 21. Februar 2017 statt. Durch das dreistündige Programm führten die beiden Moderatoren Julius Kral und Urs Hiegemann. Sie unterhielten die Zuschauer mit lustigen und trockenen Sprüchen und ernteten damit viel Applaus.

Der Abend wurde eröffnet mit Gesang und Gitarrenspiel, vorgetragen von Camilla da Silva und Sarah Dahlhues. Darauf folgte Hannah Miele, die sich selbst am Klavier begleitete, mit weiteren gefühlvollen Liedern. Schwung auf die Bühne brachten Merle Schoppmann und Pauline Hornung mit ihrem Hip Hop Tanzact zu dem Lied „No lie“ von Sean Paul. Es folgte die Sendung „Herzblatt“, der Klassiker unter den Flirtshows: Stufenleiterin Sabine Schöneich, die mit hoher Perücke als Lady Gaga auftrat, sollte ihre große Liebe finden. Lasse Burchardt und Tatjana Sliskovic versuchten ihr dabei mit drei Kandidaten und zehn Fragen behilflich zu sein: „Hinter welchem Pokerface verbirgt sich Ihr Traumtyp?“ Zur Auswahl standen Martin Kuntze mit der Pandamaske alias Cro, Thomas Ormeloh alias Tingel Tangel Tom und Stufenleiter Peter Behrens, der in die Rolle von Wolfgang Amadeus Mozart geschlüpft war. Lady Gaga war hin und weg von Mozart, was besonders die Schüler begeisterte, da sie nun ihre Stufenleiter wieder vereint sahen.

In einem Poetry Slam über das Erwachsenwerden sprach Pauline Hornung den Schülern aus der Seele. Power auf die Bühne brachten darauf Lennart Burchardt, Marc Hälker, Malte Sickmann und Karsten Schmidt, die als Müllmänner verkleidet mit Eimern, Kehrblech und Besen eine fetzige Rhythmus-Show inszenierten.

In der Pause konnten sich die zahlreichen Zuschauer an dem Buffet bedienen und sich die Nachos, die verschiedenen Salate und leckeren Snacks schmecken lassen. Es folgte eine Fotopräsentation der LK-Fahrten, welche die Schüler an Dublin, Prag und Wien zurückdenken ließ. Beeindruckt zeigte sich das Publikum dann von Alicia Borgstedts Gesang, die mit warmer und zugleich kraftvoller Stimme „Titanium“ und „Hallelujah“ vortrug. Martin Höne begleitete sie mit einfühlsamen Spiel am Bechstein-Flügel. Klassisch wurde das Programm mit dem Streichertrio Laureen Chajka, Angelina Richert und Miriam Stüber. In der anschließenden Kunstauktion wurden unter der Moderation von Malte Sickmann alias Sükrü verschiedenste Formate und Stile von Künstlerinnen aus der Q2 für die Abiturkasse versteigert. Die Lateinformation der Tanzschule Ingrid faszinierte die Zuschauer mit einfallsreichen Tanzschritten und funkelnden Kleidern zu einem Walt Disney-Medley. Als vorletzter Act trat der Chor der Mädchen der Q2 auf, begleitet von Peter Behrens am Flügel, und fand besonders durch „Vida la vida“ von Coldplay den Beifall des Publikums. Am Ende performten Finn Kilanowski und Markus Ketteler das Lied „Verdammt, ich lieb’ dich“ in ihrer ganz eigenen Version, bis die komplette Stufe die Bühne erstürmte und alle in ihren Gesang einfielen: „Schaff’ ich mein Abi, schaff’ ich es nicht? Geh’ ich studieren oder nicht? Ich will mein Abi, ich will es nicht, ich will es nicht riskier’n!“ Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend, welcher das Publikum und die Stufe gleichermaßen begeistert hat.

Auf Kreuzfahrt mit Queen Mary

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Großer Kulturabend der Q2

Bericht von Carina Schlüppmann

Auch in diesem Jahr gab es viel zu sehen und zu hören beim traditionellen Kulturabend des aktuellen Abiturjahrgangs. „Auf Kreuzfahrt mit Queen Mary“ lautete das Motto, und dementsprechend führten Kapitän Thomas Gausepohl und Schiffsstewardess Leonie Löbke durch das dreistündige Programm. Allerdings war der Kapitän etwas spät dran und musste mit einem Schlauchboot zur Queen Mary paddeln. Dann konnte es endlich losgehen, und Leonie startete mit den Sicherheitshinweisen, die an diesem Abend zu beachten waren.

Das Schiff steuerte zunächst den Hamburger Hafen an, wo Lars Frenzel an Klavier und Gitarre zwei Gesangsstücke präsentierte. Danach ging es weiter nach Marseille, wo die französischen Chansons nicht fehlen durften. Jann-Paul Jakisch interpretierte die Titelmelodie des Kinofilms „Ziemlich beste Freunde“ auf dem Klavier. Angekommen in Neapel trafen die Reisenden auf den charmanten Verkäufer Jeroen van Dijk, der ein Omega-Bügeleisen für Alles im Angebot hatte. Max Renner testete das gute Stück ausgiebig und stellte dabei fest, dass es sowohl als Ersatz für Pfefferspray, Prügeleisen, Hautverjünger und Hantelersatz dient und dabei noch jedes Kleidungsstück innerhalb von Sekunden glatt bügelt. Im Handumdrehen wurde er zur Hausfrau gemacht. Ebenfalls in Neapel fand die erste Kunstauktion mit Thomas statt, der dafür seine Kapitänsuniform gegen einen schicken Frack getauscht hatte. Verkauft wurde ein Zeichnung von Julia Martens, die die Sängerin Adele zeigte. Diese ging an Stufenleiter Herrn Mertins, der nach spannenden Geboten auch das von Muriel Pundsack auf Leinwand gebrachte Logo von Werder Bremen ersteigerte. Das Omega-Bügeleisen ging für 15 Euro an Herrn Czichon. Zudem präsentierte Nele Reher einen abstrahierten Stier, den sie mit einer Spachteltechnik angefertigt hatte und der besonders gut beim Publikum ankam.

Johanna Bockholt und Ann-Sophie Berndt führten auf dem Schiff einen selbstgeschriebenen Sketch auf. Die Reise ging weiter nach Theben, wo die Stufe die Aufführung der neu inszenierten Version des Theaterstückes „König Ödipus“ noch einmal Revue passieren ließ, denn Thomas alias Kreon und Sören Sarbeck als Ödipus trugen erneut ihr Rapbattle um die Königskrone aus.

Während der Pause, in der es kulinarische Köstlichkeiten für Gäste und Crew zu verspeisen gab, fuhr die Queen Mary weiter nach Rio. Nachdem das Schiff angelegt hatte, zeigte eine kleine Abordnung der Lateinformation der Tanzschule Ingrid ihr Können. Im Anschluss trat Max noch einmal mit einer musikalischen Darbietung am Klavier auf, denn inzwischen war das Schiff schon in Havanna. In New York gab es einen Vortrag von Sören – ein Plädoyer zur Abschaffung der Zeit – sehr leidenschaftlich und impulsiv vorgetragen. Den Weg nach Boston begleiteten Léandre Chavand und Jonas Zeller musikalisch. Léandre spielte Gitarre und sang, wobei Jonas ihn gefühlvoll auf dem Klavier begleitete. In Boston fand dann die zweite Kunstauktion statt. Mehrmals betonte der Kapitän im besten Englisch: „The sky is the limit tonight!“ und trieb so tatsächlich die Gebote in die Höhe. Versteigert wurde ein Bild von Laura-Marie Steinhoff, die im Stil der spanischen Künstlerin Frida Kahlo gemalt hatte und eine Zeichnung der Fatimas Hand von Romina Beermann, die laut dem Auktionator auch Lehrer vor Schülern schützen könnte. Ein „echter Becker“, ein Aquarell von Pia Becker, ging an Herrn Paul. Nele Reher war sogar doppelt aktiv geworden und hatte noch eine Leinwand mit einer bunten Frau mit einem Vogel zu versteigern. Passend zum Thema brachte die Weltkarte von Charlène Brumann den höchsten Betrag ein und steigerte so das Budget in der Abikasse.

Um die Stufenleiter Herrn Mertins und Frau Bellingen nicht untätig von Bord gehen zu lassen, hatte die Besatzung eine PowerPoint-Präsentation zum Thema G8 vorbereitet. Durch die fehlenden Zusammenhänge fiel es den beiden Lehrkörpern dann aber doch schwer, sie den Gästen angemessen zu präsentieren. Nach der anstrengenden Aufgabe gab es zunächst wieder einen Flamenco von Hendrik Linn auf der Gitarre. In Hollywood sollte es dann nach einer Fanfare (Titelmusik 20th Century Fox), gespielt von Bootsjunge Philipp Seidel, das große Filmdebüt des Deutsch-LKs mit dem Film „Sir Henry“ geben. Aufgrund technischer Probleme musste dies allerdings ausfallen.

Die Hip-Hop-Tanzgruppe der Tanzschule Ingrid trat daraufhin in San Francisco auf. Simon Peters präsentierte ein Medley aus sieben verschiedenen Songs auf seiner Gitarre. Großen Aufruhr gab es, als plötzlich zwei Küchenhilfen auf das Oberdeck stürmten und vielfach das Wort „Eisberg“ ausriefen. Doch erleichtert durften alle Schiffsbesucher feststellen, dass doch nur der Eisbergsalat aus gewesen ist. Beim Picadilly Circus in London trat die aktuelle Abiband mit zwei Songs auf. Jasmin Kurapkat und Michelle Bichert beeindruckten dabei mit ihren unterschiedlichen Stimmen. Schließlich mussten die „Welpenbummler“ Herr Mertins und Frau Bellingen noch einmal ihr Können beim Quizmaster Herrn Welp unter Beweis stellen. Der gefürchtete „Welpinator“ stellte ihnen unter anderem Fragen zur Queen Mary und zum Drink „Bloody Mary“. Am Ende einigte man sich auf einen Gleichstand.

Das Schiff legte wieder in Hamburg an und die Crew Verabschiedete sich herzlich von allen Mitreisenden. Für die Q2 war es ein sehr erfolgreicher Abend und auch aus dem Publikum gab es ausschließlich positive Rückmeldungen.

All the world’s a stage

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Shakespeare-Workshop in der Oberstufe

„Shakespeare muss man nicht sofort verstehen, sondern anpacken und ausprobieren“, lautete John Grants Credo beim ersten Shakespeare-Workshop am Mariengymnasium Warendorf. Unter der Leitung des britischen Dramalehrers der King’s School in Gütersloh setzten 15 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe genau dies am vergangenen Montag in die Tat um.

Angeregt von John Grants motivierenden Methoden und seinen anschaulichen Erklärungen erprobten und experimentierten die Jugendlichen unter anderem mit Inszenierungen von Szenen aus Macbeth. Dabei ließen sie sich trotz der Komplexität auf das ungewohnte Englisch William Shakespeares ein und erweckten so die Worte zum Leben. Nebenbei lernten sie, sich von den indirekten Bühnenanweisungen leiten zu lassen und Shakespeares besonderen Bühnenaufbau für dramatische Auftritte zu nutzen. Zum Abschluss des dreistündigen Workshops brachten die Teilnehmer dann unter großem Lob eindrucksvolle kleine Aufführungen auf die Bühne.

Die englische Sprache erlebten die Jugendlichen an diesem Morgen aber nicht nur als poetische Sprache Shakespeares, sondern auch als eine moderne Verkehrssprache, in der sie sowohl ihre Inszenierungen planten und probten als auch zwischen den Aufführungen wie selbstverständlich kommunizierten. So entstand eine besondere Atmosphäre, die LehrerInnen wie SchülerInnen begeisterte.

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