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Moi, je lis en français!

Marienschülerinnen erfolgreich beim Lesewettbewerb in Barentin

Bericht von Gerold Paul

Es ist kein geringer Anreiz für die Schüler der französischen Sprache, dass die Deutsch-Französische Gesellschaft Warendorf sich seit Jahren für den Lesewettbewerb in der Warendorfer Partnerstadt Barentin einsetzt und ihn hervorragend organisiert: Im Zweijahreswechsel fährt man für ein Wochenende einmal nach Warendorf oder nach Barentin, um ohne Notendruck etwas in der Sprache der Gastgeber vorzutragen. In diesem Jahr begleitete Ulrike Meyerhof, Französischlehrerin am Mariengymnasium, eine Gruppe von fünf Schülerinnen nach Barentin. Der Wettbewerb fand am letzten Januarwochenende statt. Jeder Teilnehmer hatte die Aufgabe, einen selbst ausgewählten Text und in der zweiten Runde einen unbekannten Text vorzutragen. Bewertet wurden Aussprache und Intonation, Flüssigkeit und Lebendigkeit des Vortrags. In diesem Jahr kamen Lara Abouzia und Lena Nennstiel zu vorzüglichen Ergebnissen, Lara holte einen zweiten und Lena sogar den ersten Platz. Beide, begeisterte Leserinnen, hatten keine Schwierigkeiten, auch beim Vorlesen zu punkten. Anerkennung bekamen sie dabei von ihren Mitschülerinnen im Publikum, die als Fans eigens mitgereist waren. Im nächsten Jahr heißt es dann wieder in Warendorf: Moi, je lis en français!

Europa nicht aus den Augen verlieren –

Freuen sich auf das erste Erasmus+ Projekt: Benedikta D’Alò, Hanna Otte, Lara Piche, Meret Pundsack, Inka Coppenrath, Abdullah Ibrahim.
Neues Erasmus+ Projekt am MGW hilft Brücken zu bauen

Weltoffenheit war und ist für das Mariengymnasium als Europaschule immer ein wichtiges Anliegen. Die derzeitige politische Lage lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass vieles im europäischen Zusammenleben im Argen liegt, dass viele Schieflagen zu beklagen sind. So ist länderübergreifende Zusammenarbeit wichtiger denn je. Deshalb freut sich das MGW, dass die bereits seit über 15 Jahren bestehende Tradition der Comenius, jetzt Erasmus+ Projekte fortgeführt werden kann. Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) hat der zertifizierten Europaschule für die nächsten zwei Jahre ein neues, spannendes Projekt mit dem Titel „Wir fördern Integration“ genehmigt.
 

 
Schüler und Lehrer aus Panevezys (Litauen), Bordeaux (Frankreich), Bergamo (Italien), Budapest (Ungarn), Santa Maria da Feira (Portugal), Strömstad (Schweden) und Warendorf arbeiten zeitgleich in Kursen und Klassen an den Aufgaben. Jetzt im November findet das erste internationale Treffen in Portugal statt. Hier werden die am Projekt beteiligten Schüler in portugiesischen Gastfamilien wohnen und eine Woche lang gemeinsam leben, lernen und arbeiten. Begleitet wird die Delegation vom Mariengymnasium von Frau Coppenrath und Frau D’Alò.

 

Schüleraustausch mit Frankreich

Sabine Schwedhelm, die das Programm betreut, freut sich über die vielfältigen Eindrücke, die die Schüler in Frankreich gewonnen haben.
„Eine tolle Erfahrung“ machten Franziska, Eric, Jonas, Lea, Lena und Nele aus der Jahrgangsstufe 8, die nach ihrem Austausch mit dem Collège Aliénor d’Aquitaine in Bordeaux wieder ins Mariengymnasium zurückgekehrt sind. Acht Wochen lang haben sie in der traditionsreichen, vor allem durch ihren Wein bekannten Stadt das französische Schulleben kennen gelernt. Gefördert wird der lebendige Austausch durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW). Das Programm trägt den Namen Brigitte Sauzays, die als Dolmetscherin für mehrere französische Präsidenten gewirkt hat und als Beraterin für Bundeskanzler Gerhard Schröder tätig war. Der Austausch wird von allen Schülern empfohlen, weil er persönliche Einblicke in das Nachbarland erlaubt. Nur die außerordentliche Dauer des französischen Schultags wirkte ernüchternd. Jonas: „Dieser Austausch war so super, dass ich gerne auch in Frankreich leben würde, aber erst nach dem Abitur, denn die Schule war mir in Frankreich zu lang. Bis 17:30 Uhr mussten wir zur Schule gehen!“ Franziska: „Mir hat die Zeit in Bordeaux richtig gut gefallen. Ich habe mein Französisch stark verbessert und hoffe, dass der Kontakt zu meiner Austauschschwester noch lange bestehen bleibt.“ Lena erinnert sich sehr gern an Frankreich: „Zunächst erschien die Zeit sehr lang, aber dann gingen die acht Wochen wie im Flug vorbei.“ Vorurteile, Ängste waren schnell überwunden, Sprachbarrieren spielten schon nach kurzer Zeit keine Rolle mehr. Auch Lea ist die Begeisterung für Frankreich anzumerken: „Für mich war es besonders interessant, das Leben in der französischen Familie sowie die Kultur unseres Nachbarlandes kennenzulernen.“ Nele ist zufrieden, inzwischen viel mehr Französisch zu verstehen. Eric hat sich in Bordeaux sehr wohl gefühlt: „Ich habe gute Erfahrungen in Frankreich gesammelt und fand die Innenstadt von Bordeaux super.“

 

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