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Tag Archives: Europa

Integration leicht gemacht

Erasmustreffen in Budpest

Bericht von Benedikta D’Aló

„Wir haben eine unvergessliche Woche mit großartigen Menschen in Budapest erlebt!“, so formulieren die Teilnehmer des Mariengymnasiums in Warendorf ihre Eindrücke zum Erasmustreffen im Oktober in Ungarn. Im Rahmen des laufenden Projektes We promote integration trafen sich Lehrer und Schüler der sieben teilnehmenden Nationen am Budapester Fasori-Gymnasium, um gemeinsam daran zu arbeiten, wie die Integration von Migranten und Flüchtlingen zu verbessern sei. In Workshops und bei unterschiedlichen Vorträgen von ungarischen Hilfsorganisationen gab es viele Gelegenheiten, sich kritisch, aber dennoch konstruktiv mit dem sehr aktuellen Thema auseinanderzusetzen.

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In Prag

Kursfahrt nach Prag

Bericht von Meret Pundsack

Um 5.30 Uhr morgens standen, entgegen der Erwartungen einiger Lehrer, am Montag, den 4.09.2017, alle Schüler des Pädagogik- und Mathe-Leistungskurses mit ihren Koffern bereit zur Abfahrt.
Gespannt fieberten die 42 Schülerinnen und Schüler dem Ziel entgegen, welches nach neunstündiger Busfahrt endlich erreicht wurde: Prag an der Moldau. Die vielbesuchte Touristenstadt war den meisten Schülern eher als die Stadt mit dem drittgrößten Club Europas bekannt, doch die vier mitgereisten Lehrer, Frau Bosse (LK Pädagogik), Herr Cormann und die beiden Stufenlehrer, Frau Bellingen (LK Mathe) und Herr Wening, schafften es, den Schülern die Kultur der Stadt nahezubringen.
Nach einer herausfordernden Stadtrallye ließ die Reisegruppe den ersten Tag mit einer abendlichen Bootstour ausklingen, bei der alle Prag bei Nacht bewundern konnten.

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Kein Brexit am Mariengymnasium

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Hanna Vincent ist die neue Fremdsprachenassistentin

Bericht von Klaudia Casper

Es ist zwar nicht möglich, den Englischunterricht an unserer Schule nach England zu verlegen, doch man kann ein Teilchen der gar nicht so weit entfernten britischen Inseln nach Warendorf bringen.

So können sich viele Schülerinnen und Schüler des Mariengymnasiums auf Hanna Vincent freuen, Studentin an der University of Durham in Großbritannien, die in diesem Halbjahr den Englischunterricht begleitet. Die Fremdsprachenassistentin bereichert die gemeinsamen Stunden mit wertvollen Einsichten in das Alltagsleben und in die Kultur des Vereinigten Königreiches. Und die Schüler haben viele Fragen: angefangen von dem Schulleben und Essgewohnheiten britischer Schüler bis hin zu Fragen über multikulturelle Vielfalt in den Städten.
Hanna Vincent bietet auch individuelle Förderung für begabte Schüler an, etwa bei der Vorbereitung auf Wettbewerbe, wie auch für diejenigen, die etwas mehr Hilfe bei der Erschließung der Geheimnisse der englischen Sprache brauchen. Die „Englische Konversation“-AG nimmt nicht nur die Angst vor den anstehenden Kommunikationsprüfungen, sondern führt auch ein bisschen in die Welt des „Small talk“ in einer Fremdspache ein – eine Fähigkeit, die manche Türen auch im Berufsleben öffnen kann.

Das Mariengymnasium in Warendorf arbeitet seit vielen Jahren mit Fremdsprachenassistenten aus unterschiedlichen europäischen Ländern und den USA zusammen. Mag es noch so viele Unstimmigkeiten in der Politik geben, in unserer Schule ist Europa vereint und die Tür offen.

Planspiel Brexit

BREXIT – die Debatte um den Austritt

Ein Planspiel zur Europäischen Union

Von Stefanie Kusche

„Ist es richtig, dass Staaten aus der EU austreten können? Wird der BREXIT der EU schaden?“ Mit diesen interessanten Fragen befassten sich die Grundkurse Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufe EF am 14. und 15. September im Rahmen eines jeweils eintägigen Planspiels, das am Mariengymnasium in Kooperation mit der VHS Warendorf organisiert wurde. Nach einer Einführung durch den Referenten Dr. Ralf Hell erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Argumente zu den insgesamt sieben Diskussionsfragen, die die Grundlage für die abschließende Debatte bildeten. Das jeweils zu Beginn und zum Abschluss erstellte Meinungsbild zeigte, dass der Informationsgewinn durchaus zu einer Meinungsänderung seitens der Schüler beigetragen hat. Die Frage, ob es richtig sei, dass Staaten aus der EU austreten können, beantworteten beispielsweise zu Beginn des Vormittags 28 von 30 Schülern mit „Ja“, wohingegen im Anschluss an die Debatte nur noch 19 zustimmten.

 

Full English breakfast

Der Leistungskurs Englisch ist von seiner Reise nach London zurück

Ein Reisebericht von Clara Menkhoff

Dauerhafter Nieselregen, die obligatorische tea time, lange Warteschlangen und das üppige English breakfast.
Mit welchem dieser Klischees würde sich der Englisch-Leistungskurs von Frau Vellmanns konfrontiert sehen auf seiner Studienfahrt in die britische Hauptstadt vom 4. bis 8. September 2017?
Nach scheinbar kurzer Anreise über den Land- und Luftweg erreichten wir, unser 25-köpfiger Englischkurs, Frau Vellmanns, Frau Bakker und Herr Ormeloh, das Hostel LSE Bankside im Herzen Londons, welches uns für die nächste Woche als Unterkunft dienen sollte. Kurz wurden die Zimmer bezogen, die Koffer ausgepackt und schon trafen wir uns vor dem Hostel, um zu einem gemeinsamen Spaziergang an der Themse mit anschließendem Picknick aufzubrechen. Glücklicherweise blieb uns ein Regenschauer erspart, wodurch wir den Abend durch eine Erkundung der Londoner Innenstadt in Kleingruppen abschließen konnten: die nächtliche Atmosphäre gab der Tower Bridge, dem Big Ben und dem Themseufer ein besonderes Flair.

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Mit Latein zum Erfolg

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Weitere Lateinschüler drücken Adrian die Daumen für den Landeswettbewerb: Lara Piche, Clara Menkhoff, Adrian Grimpe, Niklas Nährig (v. links).

Marienschüler Adrian Grimpe kommt beim Wettbewerb der Alten Sprachen in die zweite Runde

Bericht von Gerold Paul

Von der Zukunft der lateinischen Sprache an den Schulen ist oft die Rede. Manchen, die Kenntnisse in der Sprache als Voraussetzung des Studiums brauchen, erscheint sie als unvermeidliches Übel. Es gibt jedoch zumindest an den Warendorfer Gymnasien regelmäßig Kurse, die auch im Abitur nicht ohne Latein auskommen möchten. Adrian Grimpe beispielsweise, Schüler des Mariengymnasiums, ist überzeugt, dass Latein nichts von seiner Bedeutung für das Wissen um die gemeinsame Kultur Europas und Amerikas verloren hat. In seiner Facharbeit hat er die Frage erörtert, ob Cincinnatus, ein Freiheitsheld der Römer, der als Bauer vom Pflug weg in das höchste Staatsamt berufen worden ist, George Washington, dem Freiheitshelden der USA, als Vorbild gedient haben könnte. Latein ist für ihn, das merkt man Adrian an, keine Sprache, die er hinter sich bringen möchte. Wenn er im nächsten Jahr das Abitur besteht, wird er zwei Jahre länger Latein gelernt haben, als zum Erwerb des Latinums erforderlich sind. Neu in seinem Fall ist, dass ein Schüler des Mariengymnasiums mit seiner Facharbeit am landesweiten Wettbewerb der Alten Sprachen, Certamen Carolinum, teilgenommen hat. Interessant sind die Preise, die bei diesem Wettbewerb ausgeschrieben sind, vor allem als erster Preis eine Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Adrian ist bereits eine Runde weitergekommen, da seine Facharbeit sehr gut bewertet worden ist. Es bleiben zwei weitere Runden, bei denen eine Übersetzungsklausur und, in der letzten Runde, ein Kurzvortrag mit anschließendem Kolloquium über ein frei gewähltes Thema aus dem Bereich der Alten Sprachen vorgesehen sind. Am kommenden Dienstag, 29. August, findet die Übersetzungsklausur im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster statt. Adrian ist gespannt, was ihn dabei erwartet. Sein Lateinkurs und sein Lateinlehrer Gerold Paul wünschen ihm auch für diese Runde viel Erfolg.

 

 

 

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