Home » Erasmus+ » Schule und Museum

Schule und Museum

Kooperation mit dem Westpreußischen Landesmuseum besiegelt!

Bericht von Adrian Grimpe

„Geschichte wird erst lebendig, wenn man sie sieht, fühlt und miterlebt“, darin sind sich die Schüler der Q1, Ansgar Ravensberg, Jannik Hausfeld und Adrian Grimpe sicher – besonders nachdem sie im letzten Jahr das Konzentrationslager Auschwitz zusammen mit elf weiteren Schülerinnen und Schülern besucht haben. Die Studienfahrt war ein besonderes Projekt der Schule zusammen mit dem Westpreußischen Landesmuseum. In Zukunft sollen noch viele weitere gemeinsame Projekte folgen.

Am Freitag, nicht zufällig am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, unterzeichneten die Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum und der Museumsdirektor Dr. Lothar Hyss dazu einen entsprechenden Vertrag. Nach der erfolgreichen Studienfahrt unter der Leitung von Kulturreferentin Magdalena Oxfort sind nun verschiedene Workshops und Ausstellungsbesuche zur deutsch-polnischen Geschichte geplant. Außerdem wird im nächsten Schuljahr erstmalig ein Projektkurs der zukünftigen Q1 zum Thema „Erinnern gegen das Vergessen“ angeboten, der mit einer Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz verbunden ist.

Dr. Hyss stellte das vom Museum entwickelte pädagogische Programm „Woher und Wohin? Migration gestern und heute“ vor. Dies soll den Schülern Beispiele von Zuwanderung, Flucht und Vertreibung veranschaulichen. Gebucht ist das Programm bereits für März 2017 im Rahmen des Projektes Erasmus+.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, weil wir wissen, dass die Schüler immer sehr wissbegierig sind, wenn sie zu uns kommen“, stellten Dr. Hyss und Magdalena Oxfort fest.

Noch immer haben die Schülerinnen und Schüler der jetzigen Q1 die Erinnerungen an das Konzentrationslager Auschwitz vor Augen, das sie im September 2016 besuchten. Adrian Grimpe, Jannik Hausfeld und Ansgar Ravensberg schilderten am Freitag ihre Erfahrungen und Eindrücke der Fahrt. So kamen sie mit der Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum, ihrer Stellvertreterin Dr. Sabine Schöneich, Projektleiterin Cordula Mense-Frerich, Museumsdirektor Dr. Lothar Hyss und Kulturreferentin Magdalena Oxfort ins Gespräch darüber, warum das Erinnern so wichtig sei.

Nach der Krakau-Fahrt hatten die 14 Teilnehmer zusammen mit den Betreuungslehrern David Feldkämper und Cordula Mense-Frerich eine Ausstellung erstellt, in der sie die verschiedenen Facetten des Ausflugs mit Filmen und Fotos beleuchteten. Diese präsentierten sie erst im Museum und gleich nach der Unterzeichnung des Vertrags auch ihren Mitschülern der Jahrgangsstufe 9. Durch verschiedene Stellwände und Informationstafeln gewannen die Neuntklässler erste Einblicke in die Fahrt, an der auch sie eventuell in den kommenden Jahren teilnehmen können.

 

Termine

Folge uns auf Twitter

Archiv