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Psycho-soziale Beratung

 

Im komplexen System Schule mit seinen Leistungsanforderungen und vielfältigen Sozialkontakten kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen den am Schulleben beteiligten Menschen. Das Mariengymnasium versteht sich als eine Schule, die jedem Schüler Entwicklungsraum lässt und zugesteht. In unserer Schule soll jedem Schüler ein Ausschöpfen seiner persönlichen Potentiale ermöglicht werden.

Wir wissen, dass es Hindernisse gibt, die das Erreichen gesteckter Ziele erschweren. Alle Mitglieder der Schulgemeinde können in Lebenssituationen geraten, in denen sie sich Unterstützung von Dritten wünschen oder diese brauchen. Für solche – individuell unterschiedlichen – Lebenssituationen bietet das Beratungsteam Beratungen an, die einen konstruktiven und lösungsorientierten Umgang mit persönlichen Schwierigkeiten eröffnen. Im Schulalltag ergeben sich immer wieder Situationen und Notwendigkeiten, mit Schülern über persönliche Probleme, Zukunftsängste und auch Krisensituationen zu sprechen: z. B. Krankheit, Tod eines nahen stehenden Menschen, Umgang mit Trauer, Beziehungsprobleme, familiäre Schwierigkeiten. Hierfür stehen die Beratungslehrer als Gesprächspartner zur Verfügung.

Das Ziel der beratenden Tätigkeiten am Mariengymnasium soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. Dabei ist die psychosoziale Beratung drei wesentlichen Grundsätzen verpflichtet:

  • Sie beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Sie ist ein Angebot, miteinander zu sprechen und gemeinsam einen Weg zu suchen und zu finden. Klassenlehrer können Schüler für ein Beratungsgespräch vorschlagen; dies wird allerdings – im Unterschied zur Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen – nur mit dem Einverständnis des Schülers geführt.
  • Der Beratende unterliegt der Verschwiegenheit. Was in der Beratung besprochen wird, darf ohne die Erlaubnis des Ratsuchenden nicht weitergegeben werden.
  • Die Beratungslehrer handeln unabhängig. Ratsuchende und Berater suchen gemeinsam nach einer Lösung. Kein Dritter kann den Auftrag erteilen, jemanden in einem bestimmten Sinne zu beraten.

 

Diejenigen, die eine Beratung wünschen, können individuell entscheiden, welche der Beratungsfachkräfte sie ansprechen. Die Ansprache ist jederzeit möglich. Darüber hinaus bieten die zurzeit drei ausgebildeten Beratungslehrer an je einem Tag in der Woche in der ersten großen Pause eine freie Sprechzeit an. Unsere Sozialpädagogin ist außerdem montags und mittwochs von der 1. bis zur 6. Stunde für die Anliegen der Schüler ansprechbar. Das Beratungsteam trifft sich einmal wöchentlich, um sich auszutauschen, sich kollegial zu beraten oder um Projekte zu planen, zu koordinieren oder auszuwerten.

Schwerpunkte der Präventionsarbeit sind die Themen (Cyber-)Mobbing (auch in Zusammenarbeit mit den Medienscouts, Gender-Mainstreaming und Suchtvorbeugung. Zu diesen Bereichen finden in allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I regelmäßig Projekte (auch mit externen Partnern) statt, die im Beratungskonzept detailliert ausgewiesen sind.

 

Beratungskonzept in der Fassung vom August 2016

 

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Das Beratungsteam:

(von links) Andrea Tussing, Sandra Benteler, Thorsten Götz, Dr. Marina Mertens, Carolin Mertenskötter.
 

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