In einer neuen Rolle

Orientierungspraktikum am MGW

An ihre alte Schule zurückgekehrt ist Sarah Pinkhaus, die 2015 ihr Abitur an unserer Schule erhalten hat. Nur wechselt sie die Rolle, indem sie das MGW aus einer anderen Blickrichtung heraus betrachtet: Sie absolviert ein vierwöchiges Orientierungspraktikum an unserer Schule. Das Orientierungspraktikum ist nach dem Eignungspraktikum das zweite Praxiselement im Bachelor-Lehramtsstudiengang.
Wir wünschen Frau Pinkhaus angenehme vier Wochen und interessante Einblicke in ihr Berufsfeld.

Karnevalstradition vom Feinsten

Karnevalsball 2017

Bericht von Gerold Paul

Die fünfte Jahreszeit hat auch am Mariengymnasium Tradition. Sie findet vor allem am Abend vor der Altweiberfastnacht auf dem von der Schülervertretung ausgerichteten Karnevalsball statt. Die Schülervertreter Paul Lietmann und Ansgar Ravensberg, in diesem Jahr bis ins Detail überzeugend als Ghostbusters kostümiert, führten durch ein abwechslungsreiches Programm, das unter dem Motto „Mary goes back to the 80s and 90s“ zahlreiche Narren in die Aula der Schule gelockt hatte. Die Kostüme saßen perfekt. Beim Kostümwettbewerb hatte Antonius Metker als Rubik’s cube die Nase vorn. Zehn Lehrer hatten sich originalgetreu als Figuren aus der Super Mario-Welt verkleidet und erzielten damit in der Gruppenwertung den ersten Platz. Für alle Kostüme gab es viel Applaus. Auch der Prinz, „Prinz Tönnie I., von Architektur und Handball pur“, und sein Gefolge besuchten den Karnevalsball. Bernd Wiese stimmte das Prinzenlied an, die WaKaGe-Hüpfer führten mit ihren goldenen Schirmchen den Sonnentanz auf. Orden wurden an Jan Voth und Ansgar Ravensberg als Vertreter der SV verteilt, die den Ball bestens geplant und organisiert hat. Schließlich rückten Prinz Tönnie I. und sein Gefolge gemeinsam mit den Schülern und Lehrern zur Polonaise aus und steckten alle in der Halle mit der typischen karnevalistischen Hochstimmung an. Immer mehr Gäste strömten herbei, je länger der Abend dauerte, und erlebten Karnevalstradition vom Feinsten.

Es ist normal, verschieden zu sein!

Projekttag zu sexuellen Orientierungen

Bericht von Andrea Tussing

Weil Aufklärung über sexuelle Themen im schulischen Rahmen schwierig durchzuführen ist, begaben sich alle Klassen der 9. Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums je einen Tag lang in das Jugend.haus Warendorf. Dort ging es im Gespräch mit den Pädagogen Katharina von Geiken und Oliver Bokelmann um sexuelle Orientierungen, „aber anders als im Biologieunterricht!“ – so einige Schülerinnen der 9D. In der Schule besteht die Gefahr, dass schulische Leistungserwartungen und intime Fragen miteinander vermengt werden. „Es war gut, dass wir nicht in der Schule waren und keine Lehrer dabei waren. So konnten wir mal ganz frei und offen über alles reden!“, beschreibt Irma die Atmosphäre an diesem Tag. Alle möglichen Aspekte des Themenkomplexes „Sexuelle Orientierungen“ konnten offen erörtert und klar beantwortet werden. Und Spaß hätten die Diskussionen gemacht, sei es anlässlich des „Homosexuelle-Prominente-Ratens“, sei es anlässlich der Film Clips über ein Coming-out, darin waren sich alle Teilnehmer einig. Eigentlich ging es um Grundlegendes, um Offenheit und Toleranz, um die Fragen: Inwieweit bin ich bereit, verschiedene sexuelle Orientierungen zu respektieren und wertzuschätzen? Oder will ich an meinen eingefahrenen Vorurteilen festhalten? „Ich habe an diesem Tag viel gelernt und über mich selber nachgedacht!“, fasst einer der Schüler „seinen“ Tag zusammen. Das von Mindful, der gemeinnützigen Gesellschaft für Jugendhilfe, angebotene Projekt wurde finanziell getragen durch die Unterstützung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien und durch die Sparkasse Münsterland-Ost.
 

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