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Mission possible

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Agenten am Mariengymnasium ausgebildet

Im Rahmen der Zusammenlegung der Klassen in der Jahrgangsstufe 7 am Mariengymnasium organisierte die Sportlehrerin Sarah Vonhausen an den vier vergangenen Wochenenden ein besonderes erlebnispädagogisches Programm. Jeweils an einem Wochenende stand für die Schülerinnen und Schüler der neu zusammengesetzten Klassen und ihre Klassenlehrerinnen die Ausbildung zu Agenten auf dem Plan. Los ging es am Freitagnachmittag. Bereits kurz nach Schulschluss schleppten die Schülerinnen und Schüler Kissen, Isomatten, Schlafsäcke, Essensvorräte und lange Stöcke in den Flur des Klassentraktes – die Einrichtung der Schlafquartiere in den Räumen, in denen sie normalerweise Englisch oder Mathe lernen, konnte beginnen. Im Headquarter wurde anschließend in einem kurzen Briefing das gemeinsame Ziel festgelegt: Eine neue Klassengemeinschaft soll entstehen. Dafür galt es allerdings, bis zum Samstagabend gemeinsam vier Missionen erfolgreich zu meistern. Die erste Mission – die Eignungsprüfung – fand in der Sporthalle der Franziskusschule statt: Das berüchtigte Takeshis Castle war nur mit einer guten Strategie zu erobern. Von der Sporthalle ging es direkt zum Lagerfeuer in das grüne Klassenzimmer: Zum Abendbrot gab es selbstgemachtes Stockbrot und Würstchen. Zum Dessert durften Marshmallows natürlich nicht fehlen. Um für die nächsten Missionen am folgenden Tag gerüstet zu sein, konnte am Abend beim großen Vorbild abgeschaut werden: James Bond.

Eine Lizenz zum Helfen

Der nächste Morgen stand im Zeichen des Vertrauens. Schon beim gemeinsamen Frühstück musste man sich auf den Nachbarn verlassen können, schließlich waren einige Agentenanwärter blind, andere taub oder stumm. Auch die zweite Mission – die Trainingsmission – ließ sich nur bewältigen, wenn man gute Absprachen trifft: Ein Laserfeld musste entschärft werden. Beim anschließenden Mittagessen konnten sich die Agenten für die noch anstehenden Missionen stärken. Die dritte Mission erforderte von den Schülerinnen und Schülern genaue Überlegungen und eine gute Zusammenarbeit: Wie soll man ein rohes Ei nur mithilfe einer Klopapierrolle und einigen Bögen Papier aus dem ersten Stock werfen, ohne dass es zerbricht? In Kleingruppen waren verschiedene Aufgaben solcher Art zu bewältigen, für die es jeweils Hinweise gab. Je mehr Hinweise die Agentenanwärter ergatterten, desto eher konnte die gefährliche Bombe entschärft werden, die ein „Bösewicht“ in der Schule versteckt hatte. Für die letzte Mission ging es schließlich wieder zur Sporthalle: Beim Schwertkampf mit Poolnudeln konnten sich die Schülerinnen und Schüler richtig auspowern und schließlich den „Endgegner“ besiegen. Mit der anschließenden Verleihung der Agentenausweise und des Doppelnullstatus Mit der „Lizenz zum Helfen“ ging ein aufregendes Wochenende für die Schülerinnen und Schüler zu Ende.

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