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In der Gladiatorenschule

Die Lateinklassen des achten Jahrgangs des Mariengymnasiums haben in der Fahrtenwoche die Römerstadt Trier besucht.

„Lanista“ ist der Name des Leiters einer Gladiatorenschule. Die historisch gesehen engen Beziehungen zwischen Trier und Rom haben dazu geführt, dass es auch in Trier eine solche Gladiatorenschule gibt. Seit einigen Jahren besuchen die Schüler der Lateinklassen des achten Jahrgangs in der Fahrtenwoche die Gladiatorenschule „Ludus“, um Genaueres über das Leben eines Gladiators zu erfahren. So steht der Lanista in der Fahrtenwoche vor Jonas, Tobias und Jakob und bittet sie, die schweren Helme der Gladiatoren aufzusetzen. Evelyn trägt einen Dolch und soll ihn dem Lanista aus Demonstrationszwecken an die Kehle setzen. Es ist anschaulich und abschreckend, was der Schauspieler Jan Krüger in der Rolle des Lanista über das Leben der Gladiatoren erzählt.

Wer an der Trierfahrt für die Lateinklassen teilnimmt, bekommt nicht nur die Gladiatorenschule, sondern auch die kaiserliche Audienz in der Konstantinbasilika, die Stadtwache in der Porta Nigra, das römische Badewesen in den Kaiserthermen zu Gesicht. Üblich ist außerdem ein Besuch an der Mosel. Die Schüler unternehmen eine Bootsfahrt und besuchen an dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein in Koblenz das Deutsche Eck. Die Schüler kochen im Übrigen selbst und führen in Gruppen von drei bis fünf ihren eigenen kleinen Haushalt während der Woche. Wohlbehalten und sonnengebräunt kehrte man am vergangenen Freitag nach Warendorf zurück.

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