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DEN STERNEN ZUM GREIFEN NAH

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrganges 2018,

wir gratulieren euch allen ganz herzlich zum bestandenen Abitur!
Eine erste große Hürde im Leben ist geschafft. Genießt diesen Erfolg, ihr könnt stolz auf euch sein! Eure Eltern sind es mit Sicherheit. Mit dem Abitur habt ihr ein gutes Fundament gelegt. Ein Podest, auf dem man den Sternen ein Stück näher gerückt ist. Weitere „Bauabschnitte“ werden folgen. 12 Jahre Schule – mindestens – liegen hinter euch. Freud und Leid, Action und Müdigkeit, Wissen und Raten – alles dabei. Nicht immer glich die Schulzeit einem Besuch im Planetarium. Manchmal erschienen die Sterne unendlich weit weg. Aber jetzt sind sie da. Hell und klar. Zum Greifen nah. Ihr habt mit Leidenschaft und Hartnäckigkeit, mit Fantasie und Engagement nun euer Ziel erreicht. Und wenn ein Portiönchen Glück auch eine Rolle gespielt hat, so soll das nicht schmerzen. Auch Sternschnuppen sind ungeplante und umso erfreulichere Vergnügen.

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CHAOSTAG AM MGW

Die Q2 bereitet sich auf die Abiturfeier am kommenden Samstag vor und hat sich mit einem Chaostag von der Schule verabschiedet. Zwei Schulstunden lang beherrschte sie die Bühne in der Eingangshalle der Schule und bekam viel Applaus für ein buntes und lustiges Programm, bei dem sowohl Lehrer als auch Schüler beteiligt waren.

Halligalli in der Mottowoche

Die Q2 hat die Macht abgegeben

Bericht von Gerold Paul

Anjou Vartmann ist für die Fotos zuständig. Es sind sehr viele zusammen gekommen im letzten Jahr. Als Erstes kommen wir auf die Fotos zu sprechen, die vor einem Jahr entstanden sind, am 7. April 2017. Sie erinnert sich, dass an dem Tag in ihrer Stufe alle als Superhelden verkleidet gewesen sind, um die „Macht“ der Q2 zu entreißen. 165 Unterrichtstage ist das her. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man die Zahl auf den Plaketten, die die Schüler damals getragen haben. Es war ein schöner Tag damals, und die frühere Q2 hatte begonnen, Würste auf den Grill zu legen.

Anjou erinnert sich an die Stimmung an diesem Tag: „Wir haben gemeinsam mit der ehemaligen Q2 gefeiert und hatten einfach Spaß. Das war irgendwie ein ganz besonderes Gefühl. Es waren sehr viele Emotionen in einem Raum zusammen. Man war einerseits traurig, andererseits aber auch sehr glücklich. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir uns in unseren Superheldenkostümen wirklich wie Superhelden gefühlt haben. 165 Schultage – das war einfach nicht zu greifen, irgendwie. Wir haben uns zwischenzeitlich angeguckt und dachten, ne, das kann nicht schon unsere Machtübernahme sein. Und diese Gedanken kamen in der Mottowoche auch wieder. Es kam einem ganz unreal vor, und so richtig begriffen habe ich es, glaube ich, auch jetzt noch nicht.“

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Hochschultag

Besuch des Hochschultags Münster der Jahrgangsstufe Q1

Bericht von Stefanie Kusche

Die Jahrgangsstufe Q1 besuchte im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule/Beruf“ am 9. November 2017 den Hochschultag der Universitätsstadt Münster, der in diesem Jahr zum 18. Mal stattfand.

Ein ganzer Tag war ausschließlich der Frage gewidmet, ob ein Studium die richtige Wahl wäre und wenn ja, welche Fächer an welcher Hochschule Münsters in Frage kämen. Neben zentralen Informationsveranstaltungen für Studienbewerber konnten verschiedene Veranstaltungen speziell für den Hochschultag, aber auch reguläre Vorlesungen besucht werden. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich in Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden über bestimmte Studiengänge zu informieren.

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Mit Latein zum Erfolg

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Weitere Lateinschüler drücken Adrian die Daumen für den Landeswettbewerb: Lara Piche, Clara Menkhoff, Adrian Grimpe, Niklas Nährig (v. links).

Marienschüler Adrian Grimpe kommt beim Wettbewerb der Alten Sprachen in die zweite Runde

Bericht von Gerold Paul

Von der Zukunft der lateinischen Sprache an den Schulen ist oft die Rede. Manchen, die Kenntnisse in der Sprache als Voraussetzung des Studiums brauchen, erscheint sie als unvermeidliches Übel. Es gibt jedoch zumindest an den Warendorfer Gymnasien regelmäßig Kurse, die auch im Abitur nicht ohne Latein auskommen möchten. Adrian Grimpe beispielsweise, Schüler des Mariengymnasiums, ist überzeugt, dass Latein nichts von seiner Bedeutung für das Wissen um die gemeinsame Kultur Europas und Amerikas verloren hat. In seiner Facharbeit hat er die Frage erörtert, ob Cincinnatus, ein Freiheitsheld der Römer, der als Bauer vom Pflug weg in das höchste Staatsamt berufen worden ist, George Washington, dem Freiheitshelden der USA, als Vorbild gedient haben könnte. Latein ist für ihn, das merkt man Adrian an, keine Sprache, die er hinter sich bringen möchte. Wenn er im nächsten Jahr das Abitur besteht, wird er zwei Jahre länger Latein gelernt haben, als zum Erwerb des Latinums erforderlich sind. Neu in seinem Fall ist, dass ein Schüler des Mariengymnasiums mit seiner Facharbeit am landesweiten Wettbewerb der Alten Sprachen, Certamen Carolinum, teilgenommen hat. Interessant sind die Preise, die bei diesem Wettbewerb ausgeschrieben sind, vor allem als erster Preis eine Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Adrian ist bereits eine Runde weitergekommen, da seine Facharbeit sehr gut bewertet worden ist. Es bleiben zwei weitere Runden, bei denen eine Übersetzungsklausur und, in der letzten Runde, ein Kurzvortrag mit anschließendem Kolloquium über ein frei gewähltes Thema aus dem Bereich der Alten Sprachen vorgesehen sind. Am kommenden Dienstag, 29. August, findet die Übersetzungsklausur im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster statt. Adrian ist gespannt, was ihn dabei erwartet. Sein Lateinkurs und sein Lateinlehrer Gerold Paul wünschen ihm auch für diese Runde viel Erfolg.

 

 

 

Rückblick auf acht Jahre am MGW

„Schaff’ ich mein Abi, schaff’ ich es nicht?“

Die Abiturientia 2017 verabschiedet sich vom MGW
 
Kommentar von Camilla da Silva
 
Wenn wir als frischgebackene Abiturienten auf unsere Schullaufbahn zurückblicken, fällt uns auf, dass sie sich nicht sonderlich von der unserer Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern abhebt. Nicht dass sie alle dieselben Büchern lasen und dieselben Matheaufgaben lösen mussten wie wir oder dass ihre Zeugnisse genauso ausfielen wie die unseren. Ehrlich gesagt wüssten wir gar nicht zu sagen, welche Daten die Schüler von damals im Geschichtsunterricht auswendig lernen mussten und wie oft die Französischlehrer damals Vokabeln abgefragt haben. Was wir aber wissen, ist, dass die Schüler, die weit vor unserer Zeit in den Prüfungsräumen schwitzen mussten, ganz ähnliche Sorgen, Ängste, Freuden und Hoffnungen hatten wie wir.
 
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