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Hochschultag

Besuch des Hochschultags Münster der Jahrgangsstufe Q1

Bericht von Stefanie Kusche

Die Jahrgangsstufe Q1 besuchte im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule/Beruf“ am 9. November 2017 den Hochschultag der Universitätsstadt Münster, der in diesem Jahr zum 18. Mal stattfand.

Ein ganzer Tag war ausschließlich der Frage gewidmet, ob ein Studium die richtige Wahl wäre und wenn ja, welche Fächer an welcher Hochschule Münsters in Frage kämen. Neben zentralen Informationsveranstaltungen für Studienbewerber konnten verschiedene Veranstaltungen speziell für den Hochschultag, aber auch reguläre Vorlesungen besucht werden. Außerdem bestand die Möglichkeit, sich in Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden über bestimmte Studiengänge zu informieren.

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Mit Latein zum Erfolg

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Weitere Lateinschüler drücken Adrian die Daumen für den Landeswettbewerb: Lara Piche, Clara Menkhoff, Adrian Grimpe, Niklas Nährig (v. links).

Marienschüler Adrian Grimpe kommt beim Wettbewerb der Alten Sprachen in die zweite Runde

Bericht von Gerold Paul

Von der Zukunft der lateinischen Sprache an den Schulen ist oft die Rede. Manchen, die Kenntnisse in der Sprache als Voraussetzung des Studiums brauchen, erscheint sie als unvermeidliches Übel. Es gibt jedoch zumindest an den Warendorfer Gymnasien regelmäßig Kurse, die auch im Abitur nicht ohne Latein auskommen möchten. Adrian Grimpe beispielsweise, Schüler des Mariengymnasiums, ist überzeugt, dass Latein nichts von seiner Bedeutung für das Wissen um die gemeinsame Kultur Europas und Amerikas verloren hat. In seiner Facharbeit hat er die Frage erörtert, ob Cincinnatus, ein Freiheitsheld der Römer, der als Bauer vom Pflug weg in das höchste Staatsamt berufen worden ist, George Washington, dem Freiheitshelden der USA, als Vorbild gedient haben könnte. Latein ist für ihn, das merkt man Adrian an, keine Sprache, die er hinter sich bringen möchte. Wenn er im nächsten Jahr das Abitur besteht, wird er zwei Jahre länger Latein gelernt haben, als zum Erwerb des Latinums erforderlich sind. Neu in seinem Fall ist, dass ein Schüler des Mariengymnasiums mit seiner Facharbeit am landesweiten Wettbewerb der Alten Sprachen, Certamen Carolinum, teilgenommen hat. Interessant sind die Preise, die bei diesem Wettbewerb ausgeschrieben sind, vor allem als erster Preis eine Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes. Adrian ist bereits eine Runde weitergekommen, da seine Facharbeit sehr gut bewertet worden ist. Es bleiben zwei weitere Runden, bei denen eine Übersetzungsklausur und, in der letzten Runde, ein Kurzvortrag mit anschließendem Kolloquium über ein frei gewähltes Thema aus dem Bereich der Alten Sprachen vorgesehen sind. Am kommenden Dienstag, 29. August, findet die Übersetzungsklausur im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster statt. Adrian ist gespannt, was ihn dabei erwartet. Sein Lateinkurs und sein Lateinlehrer Gerold Paul wünschen ihm auch für diese Runde viel Erfolg.

 

 

 

Rückblick auf acht Jahre am MGW

„Schaff’ ich mein Abi, schaff’ ich es nicht?“

Die Abiturientia 2017 verabschiedet sich vom MGW
 
Kommentar von Camilla da Silva
 
Wenn wir als frischgebackene Abiturienten auf unsere Schullaufbahn zurückblicken, fällt uns auf, dass sie sich nicht sonderlich von der unserer Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern abhebt. Nicht dass sie alle dieselben Büchern lasen und dieselben Matheaufgaben lösen mussten wie wir oder dass ihre Zeugnisse genauso ausfielen wie die unseren. Ehrlich gesagt wüssten wir gar nicht zu sagen, welche Daten die Schüler von damals im Geschichtsunterricht auswendig lernen mussten und wie oft die Französischlehrer damals Vokabeln abgefragt haben. Was wir aber wissen, ist, dass die Schüler, die weit vor unserer Zeit in den Prüfungsräumen schwitzen mussten, ganz ähnliche Sorgen, Ängste, Freuden und Hoffnungen hatten wie wir.
 
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Studieren in Münster

© Adrian Grimpe

Hochschultag 2016

Bericht von Adrian Grimpe

Jeder Jugendliche kennt die Frage: „Und was hast du nach der Schule vor?“ Manche haben bereits große Pläne, sie wollen Zahnarzt werden, Grundschullehrer, Astrophysiker. Aber viele wissen noch nicht einmal, ob sie überhaupt studieren wollen, geschweige denn welchen Studiengang. Und die meisten können sich trotz großer Pläne gar nicht vorstellen, wie das überhaupt geht, Studieren. Der Hochschultag in Münster am Donnerstag (3. November) sollte den Schülern der Q1 und Q2 bei ihrer Entscheidungsfindung helfen. Das Motto: „Punkte sammeln: Studieren in Münster“. Die Fahrt wurde von der Koordinatorin der Studien- und Berufsorientierung am Mariengymnasium, Stefanie Kusche organisiert und begleitet.

Über 17 000 Schüler aus der Umgebung konnten sich in vielfältigen Veranstaltungen, Vorlesungen, Seminaren und persönlichen Gesprächen einen Überblick über das facettenreiche Studienangebot in Münster verschaffen. Für jeden war etwas dabei: Das Programm des Hochschultags umfasste rund 510 Veranstaltungen über Studiengänge wie Jura, Medizin, Physik, Wirtschaft, Religion oder Musik. In den großen Hörsälen der Universitäten erklärten Dozenten, wie die Studiengänge ablaufen, welche Themen behandelt werden, welche Chancen das Studium eröffnet, und ganz besonders: welchen Standortvorteil der Studienort Münster bietet. Die meisten waren erst einmal enttäuscht, als sie erfuhren, dass es beim Jurastudium wohl fürs Erste keine guten Noten mehr gibt. Umso besser war dafür die Aussicht auf ein überdurchschnittliches Einkommen, reichhaltige Berufschancen.

Neben zentralen Informationsveranstaltungen standen beim Programm des Hochschultages auch Führungen durch Bibliotheken sowie Seminare zu ganz spezifischen Themen auf der Tagesordnung: „Wie viel Stunden pro Woche muss ich lernen? Was hat der US-Wahlkampf mit Psychologie zu tun? Wie kann man Strömung im Wasser sichtbar machen?“ Und nicht nur das. Bei der medizinischen Fakultät konnten sich die Schüler sogar eine zweieinhalbstündige Live-OP anschauen: „Nichts für schwache Nerven!“.

Zahlreiche Veranstaltungen gaben den Schülern Gelegenheit, Einblicke in das Leben als Student zu bekommen und zum ersten Mal eine richtige Vorlesung zu erleben. Denn, wie später die meisten merkten, das Studium ist gegenüber der Schule noch einmal wesentlich anspruchsvoller. Wer allerdings noch gar keine Idee hatte, für welchen Studiengang er sich später mal entscheiden würde, ließ sich vom Team der Zentralen Studienberatung helfen. Rund um die Uhr gab es offene Sprechstunden und Beratungstermine, in denen Schüler zusammen mit Professoren überlegten, welcher Studiengang für sie am besten geeignet ist, welchen Weg sie nach der Schule wählen können. Neben Teams der Zentralen Studienberatung und des Studierendenwerks Münster waren am Hochschultag auch Studienstiftungen zu Gast, darunter die Studienstiftung des Deutschen Volkes und die Friedrich-Ebert Stiftung. Zur Orientierung im reichhaltigen Programm gaben die Hochschulen der Stadt Münster ein Programmheft heraus, das den Schülern gleichzeitig auch als Busfahrkarte diente. Tatkräftige Unterstützung erhielt das von den Hochschulen organisierte Projekt außerdem von den Stadtwerken, dem Studierendenwerk, der Agentur für Arbeit sowie der Polizei Münster.

Wenn im Vorfeld die meisten Schüler noch unschlüssig darüber waren, was sie später einmal machen sollten, so hat der Hochschultag nun neue Perspektiven eröffnet und Antworten auf ihre Fragen gegeben. Die einen fanden Bestätigung für ihre Pläne, die anderen bekamen Anreize für mögliche Studiengänge. Denn nach wie vor gilt: Die Wahl zum Studium legt die Weichen für die Zukunft.

Hochschultag Münster

© Gerold Paul
 
Besuch des Hochschultags Münster durch die Jahrgangsstufe Q1

Die Jahrgangsstufe Q1 besucht im Rahmen des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule /Beruf“ am 3. November 2016 den Hochschultag Münster. Ein ganzer Tag soll nur der Frage gewidmet sein, ob ein Studium die richtige Wahl ist und wenn ja, welche Fächer an welcher Hochschule Münsters in Frage kommen. Neben zentralen Informationsveranstaltungen für Studienbewerber können verschiedene Veranstaltungen speziell für den Hochschultag, aber auch reguläre Vorlesungen besucht werden.

Die Studienwahl ist etwas sehr Persönliches, daher gibt es keine Patentrezepte, die für jeden geeignet sind. Bei der Planung des weiteren Berufsweges (Berufsausbildung, Studium) sollte man sich daher frühzeitig Zeit nehmen, um alles, was individuell wichtig erscheint, klären und berücksichtigen zu können. Informationsangebote – online und offline – gibt es reichlich und trotzdem, oder gerade deswegen, kann es hilfreich sein, den Hochschultag zu nutzen, um vor Ort Hochschulluft zu schnuppern und sich in Gesprächen mit Lehrenden und Studierenden über bestimmte Studiengänge zu informieren.

Die Abfahrt erfolgt um 7.45 Uhr am Mariengymnasium, die Rückfahrt aus Münster um 14.45 Uhr, so dass wir voraussichtlich gegen 15.30 Uhr wieder an der Schule eintreffen werden. Bei Fragen zum Hochschultag wenden Sie sich bitte an Frau Kusche.

 

Weitere Informationen:

Nach den Herbstferien erhält jeder Schüler ein Programmheft, das in Verbindung mit einem Lichtbildausweis zugleich als Busfahrkarte innerhalb Münsters dient. Das Programm ist auch unter dem folgenden Link abrufbar; für einige Veranstaltungen ist im Vorfeld eine Online-Anmeldung erforderlich.

Hochschultag Münster

 

 

Abiturfeier 2016

Abiturfeier am Mariengymnasium

106 Schülerinnen und Schüler haben ihr Abitur am Mariengymnasium bestanden. Am Samstag, 25. Juni 2016 folgte die Verabschiedung und Übergabe der Zeugnisse in der Aula des Mariengymnasiums. Die Abiturprüfungen bestanden haben:

aus Warendorf-Stadt: Jafar Abdurrahmaan, Dana Abuosba, Marleen Bajohr, Pia Becker, Romina Beermann, Zan Blagojević, Johanna Bockholt, Charlène Brumann, Ben Elmer, Anne Fartmann, Lars Frenzel, Patrick Gangolf, Anna Gericke, Greta Haberstroh, Pia Heine, Lea Hilwerling, Elena Holtkämper, Erika Huber, Jann-Paul Jakisch, Tjark Jansen, Julian Kersting, Katharina Kiskemper, Lynn Knappheide, Marie Kottenstede, Laurenz Krämer, Julian Kröger, Johanna Lehmkühler, Pia Luchtefeld, Julia Martens, Lea Nünning, Sven Pier, Eva Potthoff, Felix Ramge, Max Renner, Sören Sarbeck, Stephan Schoppmann, Iris Schulte, Philipp Seidel, Celina Struzik, Robin van Rooijen, Joana Vogetseder, Moritz Wenning, Hannah Wesselmann, Tobias Wichert, Frederik Wiening;

aus Freckenhorst: Hannah Bischof, Samuel Block, Tabea Klumpe, Jasmin Kurapkat, Hanna Nüßing, Lisa-Marie Ripke, Jonathan Schulze Wartenhorst;

aus Hoetmar: Pia Besselmann, Stephanie Hartmann, Maria Höne, Lukas Rapphold, Nathalie Schulz, Franziska Schweck, Nils Tertilt;

aus Milte: Lina-Marie Lippermann, Carina Schlüppmann;

aus Einen: Thomas Lill, Jana Rüggebrecht;

aus Beelen: Viktoria Austermann, Ann-Sophie Berndt, Léandre Chavand, Marie Freckmann, Mareike Lewe, Lorenz Mohr, Pauline Mohr;

aus Everswinkel: Lara Bellmann, Carolin Brockhausen, Daniela Fischer, Lena-Sophie Hagemeyer, Kai Heumann, Janik Homann, Marie Joachimsmeier, Verena Leuer, Hendrik Linn, Sophia Perdun, Nele Reher, Frederike Schäpers, Laura Marie Steinhoff, Jeroen van Dijk, Carlotta Wolke, Jonas Zeller;

aus Sassenberg: Heidi Beisel, Michelle Bichert, Josef Brockamp, Dennis Eller, Patricia Felke, Yvonne Friesen, Thomas Gausepohl, Lorena Gothe, Vanessa Jäckering, Jasmin Lakenbrink, Leonie Löbke, Pia-Larissa Meyer, Simon Peters, Marvin Strotdresch, Theresa Tönnemann;

aus Füchtorf: Denise Freiwald, Muriel Pundsack;

aus Oelde: Anna Maria Mohr;

aus Herzebrock-Clarholz: Laurenz Schulte-Eistrup.

Wir gratulieren allen Abiturienten herzlich!

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