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Auf den Spuren der Bergleute und Stahlarbeiter

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Exkursion der Geschichtskurse nach Essen

Drei Geschichtskurse der Q1 des Mariengymnasiums machten sich nach Essen auf, um auf den Spuren der Bergleute und Stahlarbeiter des Ruhrgebiets die Lebens- und Arbeitsverhältnisse um 1900 zu untersuchen.

Unter der Leitung von Frau Mense-Frerich, Frau Dr. Taube und Herrn Elischer steuerte die etwa 50köpfige Gruppe zunächst das Ruhrmuseum der Zeche Zollverein an. Bereits bei der Ankunft waren alle beeindruckt von der Größe der Industriearchitektur. Die Führung durch die Sonderausstellung setzte sich, im Gegensatz zur Hauptausstellung zur Kohleförderung, besonders mit der Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Berg- und Industriearbeiter auseinander. In der anschließenden Freizeit konnten das weitere Gelände oder andere Ausstellungen besucht werden.

Der nächste historische Schauplatz war die „Margarethenhöhe“, eine Gartensiedlung, deren Bau von Margarethe Krupp 1906 anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha initiiert wurde und deren Fertigstellung unter Aufsicht der „Margarethe-Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge“ stand. Eine Musterwohnung zeigte eindrucksvoll, dass sozialer Wohnungsbau durchaus zur Steigerung der Lebensqualität beitragen kann. Die erstaunlich variable und zugleich preisgünstige Bauweise des zuständigen Architekten Georg Metzendorf, der auch die benötigte Infrastruktur wie ein Warenhaus mit einplante, bietet auch heute noch begehrten und preisgünstigen Wohnraum. Hautnah erfuhren die Gymnasiasten aber die Enge der Straßen, als der Bus wegen einer Baustelle versuchte, durch das Wohngebiet zu fahren.

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