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112 – die Hilfe kommt herbei!

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Die AG Schulsanitäter am Mariengymnasium

Bericht von Kea van Os, 5B

Kürzlich bekamen wir in der Klasse 5B im Biologieunterricht Besuch von der Schulsanitätsdienst AG. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und schon ging es los. Als Erstes erklärten sie uns, was man tun solle, wenn ein Unfall passiert ist: die Unfallstelle sichern und sich selbst nicht in Gefahr bringen! Dann den „Rettungswagen“ bzw. den Rettungsdienst alarmieren mit der wohl allen bekannten Nummer 112.

Außerdem zeigten uns die Sanitäter verschiedene Möglichkeiten, Verletzten zu helfen, wenn sie eine Wunde oder Schramme haben. Eine davon ist z. B. einen Druckverband anzulegen. Wenn das Opfer ununterbrochen stark und pulsierend blutet, wird mit diesem Druckverband die Wunde verbunden, damit das Blut stoppt. Nun übten wir unseren Klassenkameraden einen Bein-, Arm- und Kopfverband anzulegen. Das war gar nicht so einfach! Denn bevor man eine Wunde verbindet, muss zuerst ein kleines, weißes, spezielles Tuch darauf gelegt werden, eine sogenannte „Kompresse“ oder „Wundauflage“, damit kein Schmutz, Krankheitserreger in die Wunde hinein gelangen oder die Wunde sich entzündet. Der Kopfverband kann auch mit einem sogenannten „Dreieckstuch“ und einer Wundauflage verbunden werden. Das alles fand ich sehr, sehr spannend.

Darum habe ich mich mit Frau Bertels verabredet, die die Arbeitsgemeinschaft leitet. Ich wollte mehr über die Schulsanitäter wissen. Zwei Schüler aus der AG waren auch dabei. Ich erfuhr, dass in diesem Schuljahr 20 Schüler an der AG beteiligt sind. Jeder Schüler unserer Schule kann ab der 7. Klasse teilnehmen. Die allerersten Schulsanitäter wurden im Schuljahr 2008/09 ausgebildet. Sie konnten seitdem bei zahlreichen Schulunfällen helfen. Aber man konnte mir leider nicht sagen, wie viele Unfälle es genau schon gegeben hat.

Ein großes Dankeschön an die Sanitäter!

Hast du dich schon einmal gefragt, wie die Schulsanitäter während des Unterrichts erfahren, ob und wo ein Unfall passiert ist? Kein Problem, diese Frage habe ich gestellt. Im Sekretariat gibt es zwei Handys — mit Frau Bertels eigenem Handy zusammen drei! –, die jeden Morgen aus dem Sekretariat abgeholt werden. Nach Unterrichtsschluss werden sie wieder dahin zurückgebracht. So können die Sanitäter über die Sekretärinnen Frau Holböke und Frau Lemberg erfahren, wo gerade ein Unfall passiert ist.

Wenn du jetzt vielleicht auch Schulsanitäter werden möchtest, musst du wie gesagt leider bis zur 7. Klasse warten.

STOPP!

Hör noch nicht auf zu lesen, denn ich muss dir noch etwas ganz Wichtiges sagen: Denkst du vielleicht, dass ein Rettungswagen und ein Krankenwagen das Gleiche sind? Genau das hatte ich vorher gedacht, dabei sind Rettungswagen und Krankenwagen völlig verschieden!

Hier kommt die Erklärung:

Der Krankenwagen holt kranke und schwache Menschen von zuhause ab und fährt sie zum Krankenhaus zur Untersuchung. Patienten, die beim Arzt sind und sofort in das Krankenhaus müssen, werden unter Umständen auch vom Krankenwagen dorthin gebracht.

Der Rettungswagen dagegen rettet verletzte Menschen aus Notfällen, z. B. bei einem Autounfall, und fährt sie mit Tatütata zum Krankenhaus. Während der Fahrt im Wagen können die Rettungssanitäter außerdem den Verletzten schon helfen.

Nach diesem Gespräch mit den Schulsanitätern meine ich: Es ist wirklich große Klasse, dass sich an unserer Schule freiwillig Schüler dafür einsetzen, bei Unfällen anderen Schülern zu helfen.

 

 

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