Herzlich willkommen!

Grußwort der Schulleiterin

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Ich freue mich, Sie und Euch hier auf der neuen Homepage unserer Schule begrüßen zu dürfen!

Als Gymnasium mit Übermittagsbetreuung und Nachmittagsangeboten bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Programm neben dem regulären Unterricht.

Als Europaschule fördern wir in besonderer Weise europaorientierte Kenntnisse und interkulturelle Kompetenzen.

Als G8-Gymnasium fordern und fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Stärken und Schwächen. So bieten wir Module in den Bereichen MINT, Bilingualität und Musik (in diesem Jahr erstmals: Bläserklasse) an, aber auch Förderungen in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Ich wünsche allen Besuchern der Homepage viele anregende Eindrücke von unserem vielfältigen Schulleben! Fragen beantworten wir Ihnen und Euch jederzeit gerne (Kontakt).

Mit freundlichen Grüßen

Uta Schmitz-Molkewehrum, Schulleiterin

 

Fünf Mal Leben

Eintritt in einen neuen Lebensabschnitt (v.l.n.r.): Uta Schmitz-Molkewehrum, OStD’, Schulleiterin; Joachim Bartscher, OStR, Elisabeth Zöller, StD’, Bernd Bleiker, StD, Regina Klose-Wittler, StR’, Walter Schmalenstroer, StD, Kristiane Predatsch, StR’, die zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt wurde.


181 Jahre geballte Unterrichtserfahrung verlassen das Mariengymnasium

Bericht von Bernhard Drestomark

Eine deutliche Zäsur im Personalbestand am Mariengymnasium erfolgte mit der Verabschiedung fünf langjährig tätiger Kolleginnen und Kollegen zum Ende des Schuljahres. Die Schulleiterin, Frau Schmitz-Molkewehrum, OStD’, händigte die Urkunden, in denen die Landesregierung sich für treue Dienste bedankt und ihre Anerkennung ausspricht, an Studienrätin Regina Klose-Wittler, Studiendirektorin Elisabeth Zöller, Oberstudienrat Joachim Bartscher, Studiendirektor Karl-Bernd Bleiker und Studiendirektor Walter Schmalenstroer aus. 

Die Fachschaften Englisch und Geschichte hatten auf die profunden Kenntnisse Frau Klose-Wittlers in den von ihr unterrichteten Fächern hingewiesen, die sie in verschiedenen Jahrgangsstufen auch für die Gestaltung bilingualen Unterrichtes einsetzte und bereitwillig an Kolleginnen und Kollegen weitergab. Weil sie großes Einfühlungsvermögen in häusliche wie auch schulische Konflikte besaß, wurde ihr Rat als „Psychologin, Beichtmutter und Familienberaterin“ bei Schülerinnen und Schülern wie auch deren Eltern hoch geschätzt. „Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“ zitiert sie den argentinischen Schriftsteller und Bibliothekar Jorge Louis Borges: leidenschaftlich gern liest sie Romane aller Art, insbesondere Krimis. „Schülerinnen und Schüler konnten sich gegen die ständigen Lesetipps nicht wehren.“, so ihre Kolleginnen und Kollegen beim Abschied.

Elisabeth Zoeller unterrichtete Mathematik und Sozialwissenschaften und stand acht Jahre lang als Oberstufenkoordinatorin insgesamt etwa tausend Schülerinnen und Schülern als kenntnisreiche und kompetente Ansprechpartnerin zur Seite bei allem, was die APO GOSt angeht, die Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Gymnasialen Oberstufe. Sie wurde von ihren Kolleginnen und Kollegen mit einem Rap-artigen Sprechgesang in den Eliteclub der Pythagoräer aufgenommen. „Quadrieren, addieren, dann Wurzel zieh’n. Und das Ergebnis dieser Müh’n, ihr lieben Leute, ist des Dreiecks dritte Seite.“

Als ebenso korrekt wie attraktiv in der Kleidung wie auch im Verhalten bezeichneten die Fachschaften Erdkunde, Englisch und Latein ihren Kollegen Bernd Bleiker; polyglott orientiert, in römisch-antiker Kultur fest verankert, deren Überlieferung er im Unterricht wie auch vor Ort, z. B. in Trier und Rom, gern weitergab. Als Fachberater Englisch war er auf Ebene der Bezirksregierung tätig und betreute verantwortlich den Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Es gelang ihm auch am Mariengymnasium, zahlreiche Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme zu bewegen. Lohn der Arbeit war u. a. eine Gruppenfahrt nach London für den Landessieg in Englisch, ein vorderer Platz auf Landesebene in Italienisch und mehrere Einzelpreise in Englisch, Französisch und Latein.

Als frankophile Persönlichkeit erwies sich Joachim Bartscher (Französisch und Sozialwissenschaften) bei der Organisation von Vorträgen über das deutsch-französische Verhältnis in Kooperation mit der Volkshochschule, als Initiator von Studienaufenthalten der Jahrgangstufe 11 in den Zentren europäischer Entscheidungen in Brüssel und Straßburg, als Gourmet französischer Speisen und Weine, als Mensch, der die Vorzüge französischer Lebenskunst zu schätzen weiß. Mit ihm, so die Fachschaft Sozialwissenschaft, „geht auch ein Stück Schmidt, ein Stück Schröder, ein Stück Fischer, und zwar wegen ihrer politischen Attribute: vom ersten die Schnauze, vom nächsten die Gradlinigkeit, vom letzten die Eloquenz“.

Walter Schmalenstroer war neben dem Unterricht in den Fächern katholische Religion, Philosophie und Biologie in der Drogen- und Suchtberatung im Kreis Warendorf als Pionier tätig. Über Jahre initiierte und begleitete er die Aktion „Be smart, don‘t start!“, mit der er erfolgreich zum Rückgang des Zigarettenkonsums in der Generation der Teenies beitrug. Walter Schmalenstroer koordinierte die Gesundheitserziehung auf Kreis- wie auch auf Bezirksregierungs- Ebene und verankerte das schulische Sozialisationsprogramm „Erwachsen werden“ in Kooperation mit dem Lions-Club als festen Bestandteil sozialer Erziehung des MGW. Kontakte zu Schulen in Schweden, Litauen, der Türkei wie auch Ungarn waren und sind Bausteine der – inzwischen rezertifizierten – Europaschule Mariengymnasium unter dem Logo „Comenius“, benannt nach dem tschechischen Philosophen und Pädagogen des 17. Jahrhunderts. Nach dem Motto „Omen est nomen“ sangen seine Kolleginnen und Kollegen das Schulmotto „Mein Gott, Walter“ zum Abschied.

„Wat den ein’n sin‘ Uhl, is den annern sin Nachtigall“: Schulleiterin Frau Schmitz-Molkewehrum betonte, dass die Pensionierung der Kolleginnen und Kollegen und in deren Folge die Neueinstellung junger Nachwuchskräfte dafür sorge, dass das Durchschnittsalter des Kollegiums von 44,8 auf 39,1 Jahre sinke. Eine erhebliche Verjüngungskur, vor allem aus Sicht der Schülerinnen und Schüler, wenn man bedenkt, dass die Kollegien von Mariengymnasium und Laurentianum im Jahre 2000 einen Karnevalswagen unter dem Motto gestalteten: „Ob MGW, ob LAU – bei uns sind alle grau.“ Da betrug das Durchschnittsalter 51 Jahre.

 

 

 

Die Erde gemeinsam tragen

Kugel (1024x768)

Foto: © Gerold Paul

Einweihung des Fassadenbildes an unserer Schule

Bericht von Adrian Grimpe

Eine Weltkugel, getragen von vielen verschiedenen Händen – das ist die Hauptaussage des Europabildes, das seit einer Woche die Frontwand des Mariengymnasiums ziert. Am Freitag feierten Schüler und Lehrer am Mariengymnasium die Einweihung des gemeinsam angefertigten Kunstwerkes. Nach einem virtuosen Musikbeitrag der Schülerin Lena-Sophie Hagemeyer hielt Lehrer Walter Schmalenstroer einen Vortrag zu Entstehung und Bedeutung des Projekts.
Erste Entwürfe und Ideen entwickelten Schüler im Jahr 2012 im Kunstkurs von Mechthild Darquenne-Danwerth. Neben zahlreichen Darstellungen mit Würfeln oder Sanduhren gab es auch schon die Idee mit den Händen, die man damals noch als „Wurstfinger” abstempelte. Trotzdem entschieden sich die Lehrer für die Hände – und so ging es in die Produktion. Die Firma Lastech in Telgte entwickelte das Konzept am Computer neu und laserte schließlich die Form auf eine Aluminiumplatte. Fehlte nur noch die Malerei.
Und so machten sich drei Schüler – Melanie Mathanakumar, Maria Berheide und Erik Kröger – an die Aufgabe, die Weltkugel mit den Händen malerisch auf die Platte zu bringen. „Es war gar nicht so einfach, mit Acrylfarben etwas Naturalistisches zu gestalten”, sagt Inka Coppenrath, die das Projekt im Jahr 2015 übernahm, als Darquenne-Danwerth in den Ruhestand ging. Geklappt hat es dann aber doch. Vergangene Woche wurde das Kunstwerk an der Schulwand befestigt. Dies war gar nicht so einfach, denn Walter Schmalenstroer stellte fest: „Das Ding ist verdammt schwer”.
Und warum Hände? Die Hände, so der Lehrer, stünden für Gemeinschaft und Weltoffenheit. Nur gemeinsam lasse sich die Umwelt bewahren, lautet die Botschaft. Und nur gemeinsam ließen sich die „gigantischen Krisen” in Europa bewältigen. „Wenn man nicht zusammenarbeitet, reibt man aneinander”, betont Schmalenstroer und verweist auf die Kriege des vergangenen Jahrhunderts.
Auch heute stehe Europa vielen Krisen gegenüber, und gerade deswegen sei das Projekt so wichtig, denn „diese Kugel macht zuversichtlich!” lobt Darquenne-Danwerth die Umsetzung des Projekts.

Sportfest

Kurz vor die Sommerferien fällt ein wichtiges sportliches Ereignis: das Sportfest der fünften und sechsten Klassen. An diesem Tag finden sich die Klassen auf dem Sportplatz unserer Schule ein, um in den Disziplinen Sprint, Weitwurf und Weitsprung gegeneinander anzutreten. Das trockene Wetter ermöglichte einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe. Grundlage für die Bewertung bildeten die Anforderungen des deutschen Sportabzeichens. Ausgehend von den Einzelwertungen wurde ein Klassenmittelwert errechnet. Der eigentliche Höhepunkt des Tages lag in der Ausrichtung eines abschließenden Staffellaufes.

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